1.) Heinz Peter Knes is an artist, born in 1969 in Gemünden am Main, Germany.
2.) Knes has exhibited in the past years in New York, Oslo, Paris, Los Angeles, Amsterdam, Berlin and Cologne.
3.) Knes worked for the fashion label Bless and did a collaboration with Postweiler/Hauber
Ich füge folgendes hinzu:
4.) Heute abend wird sich der Künstler/Fotograf sicherlich in die Schröderstrasse begeben, um der Eröffnung seiner Ausstellung in der Galerie für Moderne Fotografie beizuwohnen…
und…es gibt keinen deutschsprachigen Wikipedia Eintrag…
Von der Hermès Show zur Prada Show und von da weiter zum passenden Buch: Als es gerade herauskam, gab es an dieser Stelle bereits einen kleinen Post, aber ab heute gibt es das Prada Buch nun auch offiziell in Deutschland. Erschienen ist das Schwergewicht beim Verlag Collection Rolf Heyne und kommt mit 500 Abbildungen auf über 700 Seiten daher.
Beleuchtet wird die Geschichte des Mailänder Luxus-Labels, von den Anfängen als kleine Lederwaren-Marke über den Wandel ab dem Jahr 1989, als Prada in das Ready-to-Wear-Geschäft einstieg, bis zu dem was Prada heute ist: Ein Global Player im Luxus-Segment und eine trendsetzende Modemarke.
Neben Motiven von Werbeanzeigen aus verschiedenen Phasen, Produkt-Fotos, sind auch Schwarz-Weiß-Fotos von Stars wie Willem Dafoe zu sehen – oder von der Designerin selbst (siehe oben). Die Publikation soll, wie es die Modemacherin selbst ausdrückt: „Die vielen Aspekte und Werte von Prada nachzeichnen und repräsentativ darstellen: von der Mode bis zur Kommunikation, vom Streben nach Exzellenz bis zum technologischen Fortschritt, von der Architektur bis zur Kunst.”.
Und gut aussehen tut ein Buch über eine Modemarke natürlich auch und kommt im edlen Leinenschuber. Ab heute im Buchhandel des Vertrauens. Mehr Informationen hier.
PRADA
Verlag: Collection Rolf Heyne
Bis 31.01.2011 Einführungspreis:
€ (D) 98,‐ / € (A) 100,80 / CHF 165,‐
Danach: € (D) 135,‐ / € (A) 138,80 / CHF 229,‐
708 Seiten, ca. 500 Abbildungen
Im Schmuckschuber, 23 x 30 cm
ISBN 978‐3‐89910‐455‐4
ALL IMAGES COURTESY BY PUBLISHING HOUSE COLLECTION ROLF HEYNE
Apropos…bei den Reviews zur Mailänder Modewoche gab es keine Erwähnung der Prada Damen-Kollektion, aber wo wir gerade bei Hermès und den Swinging Sixties sind: Vor großer Video-Leinwand mit Illustrationen in Pop-Art-Manier zeigte auch Designerin Miuccia Prada im Rahmen der Mailänder Modewoche ihre Passion für das vergangene Jahrzehnt. Das Publikum durfte Kleider in Sanduhr-Silhouette, schmale Taillengürtel, Tops mit U-Boot-Ausschnitt, Jacken und Mäntel mit großen Krägen bewundern. Die Models kamen mit dezentem Make-up daher, aber hatten die Haare zu großen Beehives aufgetürmt und trugen dazu passend zum Teil zickige Brillen im Sekretärinnen-Stil auf der Nase. Die hierzu passende TV-Serie wäre natürlich „Mad Men“…und wie auch Marc Jacobs (für Louis Vuitton) im Übrigen, hatte auch Signora Prada Models an den Start geholt, die sonst nicht unbedingt auf dem Laufsteg zu sehen sind, wie das niederländische Model Doutzen Kroes, Catherine McNeil oder Editorial-Liebling Lara Stone.
P.S.: Und wenn es nach Miuccia Prada geht, dann sind Zopfmuster-Pullover und -Cardigans kommende Herbst/Winter-Saison auf jeden Fall auch das Ding!
PPS: „Mad Man“ hat übrigens gerade wieder einen Golden Globe in der Königsklasse „Beste TV-Serie (Drama)“ gewonnen.
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Speaking of the sixties (see Hermés post) the Prada show in Milan two weeks ago was left unmentionned up to now….but also Signora Prada showed a sixties-inspired collection from tip to toe. Her fall/winter looks celebrated womanliness with dresses and full skirts, showed jackets and coats with double-layered collars, cut A-line skirts and small belts. The models wih decent make-up all came with big beehives onto the catwalk and would have perfectly matched TV series „Mad Men“. And to bring a bit more curvyness onto the runway Mrs. Prada did, like Marc Jacobs (for Louis Vuitton) too, choose a few faces who haven’t been seen catwalking for a while like Doutzen Kroes or Catherine McNeil.
P.S.: And according to Miuccia Prada we will be wearing heavy cableknit sweaters and cardigans next season!
P.P.S: By the way: “Mad Men” gain won the „Best Television Series – Drama“ award at the Golden Globes a couple of weeks ago.
Von den Fünfzigern zu den Sechzigern. Die neue Kollektion des französischen Luxus-Labels Hermès designt von Jean Paul Gaultier liess den Charakter Emma Peel aus der Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“ wieder aufleben. Verkörpert wurde er von Lily Cole, die zuletzt als Schauspielerin in Das Kabinett des Dr. Parnassus von sich Reden gemacht hatte. Ihr Outfit – ein Ganzkörperanzug aus Leder mit Melone und Schirm war die Essenz von allem, was danach kam: Auf den Körper geschneiderte Anzüge, Jacken, Fracks und Krawatten, Fliegen, weiße Hemden und – natürlich viel Leder und Hüte von der erwähnten Melone bis zum Zylinder.
From the 50’s to the 60’s: For French luxury brand Hermès designer Jean Paul Gaultier brought Emma Peel of famous British TV series “The Avengers” back to life – at least model slash actress (The Imaginarium of Doctor Parnassus) Lily Cole looked like a modern version of it. In a leather bodysuit with bowler and umbrella she was the essence of what Monsieurs Gaultier’s work was all about: Tailoring, British elengance, retro and – lots of leather.
Für die kommende Herbst/Winter-Kollektion für das französische Modehaus Louis Vuitton hat sich der US-amerikanische Designer Marc Jacobs von den 50er Jahren inspirieren lassen. Und das ziemlich konsequent: Wadenlange ausgestellte Röcke kombiniere er mit taillierten Jacken, zeigte Kleider, die die weiblichen Kurven inszenierten. Und um diese Mode adäquat präsentieren können hatte der Designer ein paar Gesichter unter den Models, die länger nicht mehr auf dem Laufsteg zu sehen waren: Laetitia Casta eröffnete die Show, Karolina Kurkuva, Ex-Wonderbra Model, war dabei und sogar Elle MacPherson, das australische Model mit dem Spitznamen „The Body“ spazierte im Laufe der Show zu filmisch anmutender Musik am großen mit Springbrunnen vorbei.
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For upcoming fall/winter season Marc Jacobs for Louis Vuitton presented a collection fully inspired by the 50’s. The designer created celebrated the female body with full skirts and bosoms to the fore – and in order to do so, he had to find the right models to present his clothes: The French supermodel of the 90’s era, Laetitia Casta, opened the show and also Karolina Kurkova (Ex-Wonderbra-Model) and Elle MacPherson were strolling around the big fountain to a movie-like soundtrack.
Eigentlich wäre die Ausstellung schon vorbei – aber alle, die die Arbeiten des dänischen Modedesigners Henrik Vibskov noch nicht gesehen haben, können jetzt doch noch mal bei der Pool Gallery vorbei schauen, denn die Ausstellung wurde bis zum 20. März verlängert. Zu sehen gibt es neben Zeichnungen und Illustrationen, auch eine Installation sowie Strickarbeiten Vibskovs.
Second Chance for those who didn’t make it yet to Pool Gallery to take a look at Henrik Vibskovs works. The exhibiton is extended (until March 20th) and shows illustrations, installations and knit-works by the danish fashion designer.
Pool Gallery
Tucholskystraße 38 / Ecke Auguststraße
10117 Berlin Mitte, Germany
Letztes Saison hieß es noch mit Lily Allen in den Heu-Schober, diese Saison hatte Karl Lagerfeld der Chanel-Show wahrhaft winterliches Flair einhaucht: Aus rund 240 Tonnen Eis hatte der Designer eine riesige Eisberg-Kulisse herstellen lassen. Zu sehen gab es passend dazu ein bisschen Yeti-Look, ein wenig Alpen-Charme und eine große Portion und Eisprinzessinnen-Look. Und das natürlich mit viel Leder und Pelz – aber halt: Kaiser Karl ist für Überraschungen gut. Nicht echter Pelz, sondern Fake Fur waren des Meisters Inspiration.Und dank haariger Kreationen mussten immerhin die Models im eisigen Ambiente nicht frieren, im Gegensatz zu den Anwesenden Redakteuren, Einkäufern und Stars wie Vanessa Paradis. Auf die Frage, ob seine Show ein Statement zur Klimaerwärmung sei, antwortete der Designer „Klima-Abkühlung“ sei das Thema gewesen – nicht ohne die Lagerfeld’sche Ironie versteht sich.
Und so sind folgende Dinge wieder einmal sicher: Erstens: Karl Lagerfeld hat Humor. Zweitens: Der Designer nimmt die Jahreszeiten und den Saisonwechsel noch ernst (Models durften mitunter Strumpfhosen (weiße!) zu Minikleidern anziehen.) Drittens: An kreativem Output scheint es Lagerfeld nicht zu mangeln, denn während andere Designer zwischen 20 und 50 Outfits zeigen waren es Chanel geschätzt das Doppelte. Viertens: Er hat Recht. Karl Lagerfeld gab als Inspirationsquelle, die neuen, vielfältigen Möglichkeiten von falschem Pelz an (siehe Video) und hat dann auch gleich die ganze Bandbreite ausgeschöpft – vom Zottel-Look bis zum Nerz-Look-alike. Bleibt die Frage, ob die Damen in Gstaad und St. Moritz kommende Saison im falschen Pelz zu sehen sein werden…
He is known for his wit – Karl Lagerfeld. And yesterday the designer did prove it once again. For his new Chanel fall/winter 2010/11 collection Lagerfeld created a gigantic ice rock as the center of his runway stage. The editors, buyers and stars like Vanessa Paradis were shivering – but at least the models didn’t, because the whole collection was about fur – well fake fur to be precise. Lagerfeld sais about his new passion for the fake hair „Now, they make colours, texture, hair, it’s unbelievable. (…) It’s a hairy situation.“. Indeed. But the question is: Will the rich & royals be spotted wearing fake fur in St.Moritz next season? And how much energy did it take to create this giagantic rock? Well, one thing is certain – Lagerfeld still doesn’t lack inspiration and showed probably the double amount of what other labels sent on the runway…
Von Chloë zu Chloé…wobei die beiden Namen auch eine direkte Verbindung haben, immerhin ist die US-Amerikanische Schauspielerin auch eines der drei Gesichter des Chloé Duftes…aber zurück zum französischen Modehaus. Das hat in seiner Vita bisher einige renommierte Designernamen stehen (unter Anderem Karl Lagerfeld, Martine Sitbon, Stella McCartney, Phoebe Philo, wie gestern schon erwähnt…) und hat inzwischen Hannah MacGibbon unter Vertrag. Die Designerin, die bereits zwischen 2001 bis 2006 für das Label als Assistentin von McCartney/Philo tätig war, zeige für die kommende Herbst/Winter-Saison einen sehr klaren, minimalistischen Chloé-Look. Die Kollektion, die weniger verspielt und mädchenhaft wirkte, als die Mode des Labels in den vergangenen Jahren, konzentrierte sich auf Ton-in-Ton-Entwürfe in Nunancen Beige über Camel bis Hellbraun und Grau- und Schwarz-Nuancen. Die Sihouette war fließend, und in dieser Hinsicht blieb MacGibbon der Chloé-Tradition treu, der Look aber mutete diese Saison eher amerikanisch als französisch an, an der Herkunft der Designerin kann es nicht liege, die MacGibbon stammt, wie McCartney/Philo, aus Großbritannien.
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From Chloë to Chloé…(actually there is a direct link between the two: The US-actress is one out of three models for the fashion company’s perfume…). The french fashion house has a few famous ex-designers to name such as Karl Lagerfeld, Martine Sitbon, Stella McCartney, Phoebe Philo,. The current creative director’s name is not that known yet, but has been with the company for a while. From 2001 to 2006 Hannah MacGibbon was working at Chloé and after Paulo Mellim Andersson’s leave the British deisgner was named his successor. For upcoming fall/winter season MacGibbon skipped a lot of the typical playful ingredients and rather went for a minimalistic, floating silhouette. The outcome was a ton on tone collection btween beige, camel and grey with a lot of American spirit rather than Parisean Chic.
Es ist keine leichte Aufgabe ein renommiertes, aber in die Jahre gekommenes Modehaus neu zu beleben. Aber die beiden Nachfolger von Gründer Valentino Garavani, versuchen ihr Bestes: Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli zeigten während der Pariser Modewoche, dass sie es den Look des Hauses verinnerlicht haben und bereit sind ihn neu zu interpretieren. Wobei man sagen muss…da geht noch was. Nichtsdestotrotz haben die beiden schon jetzt ein Celebrity-Testimonial – und nicht das Schlechteste: Chloë Sevigny, bekanntermaßen ein Styling-Pro und Liebling der Designer, trug bei der Golden Globe-Verleihung vor einigen Wochen ein Valentino-Kleid der vorherigen Kollektion. Und da die Schauspielerin dann auch einen Preis als beste Nebendarstellerin in der US-TV-Serie „Big Love“ entgegen nehmen durfte, wurde ihr, und dem Kleid auch, einiges an Aufmerksamkeit zuteil. Gefunden hatte Sevigny es natürlich selbst und nicht etwa eine Stylistin – sie hatte sich nach Eigenaussage durch alle Kollektionen auf style.com geklickt (siehe Video unten) und den blassen Rüschentraum sofort ins Herz geschlossen. Dem weiteren Erfolg des Modehauses kann daher fast nichts mehr im Weg stehen, schließlich sind Celebrities heutzutage die besseren Werbeanzeigen…
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It’s not the easiest task to re-new an old fashion house – but Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli are doing quite a good job so far at Valentino. The duo understands to cherish the past while adding contemporary flavour. Well, there was a lot of ruffles…and sometimes more now and less then could help – but anyways there is one thing they’ve already achieved: They found a celebrity testimonial and quite a good one. Last month Chloë Sevigny chose a Valentino dress for the Golden Globe Award night…and there’s been two winners that evening…The actress received the award for her supporting role in the TV series „Big Love“ and her Valentino dress got a lot of attention… (see video below)
Today defenitely is your last chance to take a look a Ute Mahlers photos at Galerie für Moderne Fotografie in Berlin Mitte, because on friday the next exhibition is opening. Starting friday the Kirsten Hermann’s gallery will show works by photographer Heinz Peter Knes.