Schwarz – das kennt man von Ann Demeulemeester, deren Look Suzy Menkes als „long, lean and dark“ – also lang, schmal und dunkel zusammenfasst. Die neue Herbst/Winter-Kollektion der Belgierin kam dieses Mal allerdings auch mit mutigem Rot im mittleren Teil der Schau daher und dazu schreibt die Modekritikerin der International Herald Tribune dass, der Einsatz der lebendigen Farben ein „Statement“ sei und erkennt dem Herbst/Winter-Look einen „mutigeren, moderneren Touch“ an. Elegant – und auf die Demeulemeester’sche Art sexy bleibt dem noch hinzuzufügen.
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“Black is the colour of my true love’s hair“ Nina Simone sings–and speaking of Ann Demeuelmeester black is defenitely the colour to mention. The Belgian designer whose look Suzy Menkes decribes as “long, lean and dark“ did proove her passion for the dark shades once more but for her new fall/winter collection Demeulemeester also went for some intensive red. The new colourfulness was praised by the International Herald Tribune’s critic by saying “The introduction of vivid color was a statement“ and Demeulemeester did “add a bolder, modern touch.“. And some elegant sexyness – the Demeulemeester way, too.
He’s turing 70 this year – the Italian designer Roberto Cavalli, but that doesn’t keep him from creating fashion for the young and gifted. This time Cavalli stayed true to what he’s best at: Combining boho chic and a red carpet look. The ingredients? Animal prints, metallic embellishments, transparency and an easygoing silhouette. The outcome? Not a bit old school – but Mr. Cavalli is a gentlemen anyways and showed up with his wife Eva on the caltwalk after the defilee.
Dieses Jahr wird er 70 Jahre alt, aber das hält Roberto Cavalli anscheinend nicht davon ab im Dienste der Mode tätig zu sein. Der gebürtige Florentiner, der seine Karriere 1972 begann, zeigte auch diese Saison wieder, dass er es vesteht Textilien in glamouröse Mode zu verwandeln. Seine Zutaten – und da bleibt sich Signore Cavalli treu – waren Opulenz, Transparenz, Animal-Prints und das alles zusammengemixt zu einem Boho trifft Red-Carpet-Look. Kein bißchen Alte Schule. Aber die Manieren des Herrn Cavalli zum Glück schon – denn seine Frau Eva hält er stets hoch und zeigte sich auch nach dem Defilee mit ihr auf dem Catwalk.
A Norwegian in Italy – it is Peter Dundas’ third season as the creative director at fashion company Pucci by now. This time the designer who formerly worked with Roberto Cavalli and Emanuel Ungaro focused on what the Pucci-look is all about: sexy silhouettes, prints and psychedelic twist or as style.com puts it: “High bohemia and opium-smoking dens.” From full-length dresses to minis Dundas showed a lot of dresses, long scarfs, big jacktets and – lots of twinkle. For your flashy fall.
Ein Norweger in Italien. Seit drei Saisons ist Peter Dundas Kreativ-Chef bei Pucci. Qualifiziert für den Posten bei dem Label, das einst vom Ex-Ski-Wettläufer Emilio Pucci Ender de Vierziger Jahre gegründet wurde, hatte sich Dundas durch seine Arbeit bei Roberto Cavalli, Christian Lacroix und Ungaro.
Für die neue Pucci Herbst/Winter-Kollektion zeigte der Norweger viel von dem wofür das Label seit jeher steht: Muster, sexy Silhouetten und ein wenig psycheldelisches, hippieskes Flair. Als erstes schickte er ein bodenlanges, schmales Kleid im Farbverlauf zwischen Lila und Blau auf den Laufsteg, um dann zu immer weniger Stoff überzugehen, sparte dafür aber nicht an Glitzer…die Garderobe für einen heißen Herbst sozusagen.
Not the easiest way of catwalking – at Erdem show the models had to step down a steep staircase in the Senate’s House in order to present the new fall/winter collection which proofed the Designer’s passion for floral prints once more. This time Erdem Moralioglu was inspired by his sister’s TV documentaries on natural history. From floral to bird prints to pixel-y textiles Moralioglu showed a colourful collection on a wide variety of dresses: From mini to full length, from slim to puffy – the next fall/winter season is all about the dress it seems. At least according to the canadian designer with Turkish/English roots.
Auch eine Art für Aufregung zu sorgen – zumindest unter den Models, denn die mussten bei der Erdem-Show eine steile Treppe hinab stolzieren, um den Publikum die neue Herbst-/Winter-Kollektion des kanadischen Designers mit türkisch-englischen Wurzeln zu präsentieren. Erdem Moralioglu der auch in der Vergangenheit bereits oft mit Blumen-Motiven gearbeitet hatte, zeigte auch dieses Mal viel Florales – inspiriert hatten ihn dazu unter Anderem Naturkunde-TV-Dokumentationen seiner Zwillingsschwester. Umgesetzt hatte der Designer die Eindrücke in unterschiedlichste Prints: Von naiven Vogel-Motiven bis zu pixelartigen Drucken und das an ebenso unterschiedlichsten Silhouetten. Vom schmalen Minikleid, über Puffärmel und Sanduhr-Silhouette bis hin zu bodenlangen Modellen zeigte Moralioglu eine breite Palette und scheint sagen zu wollen: die kommende kalte Saison trägt man Kleid. Oder besser: die Erdem-Kundin.
Some dresses for the girls and muses and something more real for the women and mothers–well that’s sort of the sum-up of the fall/winter Matthew Williamson collection on style.com. In fact the designer who is known for his talent for designing the perfect cocktail dress and red carpet gown also understands the needs of his costumers who are beyond that and showed costumes, wearable pants and jackets…But anyways–most striking this time was the selection and combination of colours.
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Ein wenig für die Musen, ein bisschen was für die Mütter – so oder so ähnlich lautet das Fazit der Matthew Williamson Show im Rahmen der London Fashion Week, kurz gesagt, auf style.com. Der britische Designer, der gerne mal nur ersteres bedient (Sienna Miller saß in der Front Row), und die perfekten Party-Kleider oder Partygeschenke zu entwerfen weiß, zeigte dieses Mal, dass er es auch versteht Kleidung zu machen, die jenseits vom roten Teppich funktioniert. Kostüme, Jacken, Hosen – und Cocktailkleider natürlich. Aber eines ist sicher: Egal in welcher Disziplin und für welche Zielgruppe, seine neue Herbst/Winter-Kollektion überzeugt vor allem durch eine schöne Selektion an Farben und deren aparte Kombination.
Your Dirndl for outer space. The new fall/winter collection of Marios Schwab seemed like a journey into his past: The greek/austrian and London-based designer grew up in Tyrol. For upcoming cold season Schwab worked on the traditional Tyrolean Dirndl silhouettes: He kept the slim waistline, skipped the buxom part and rather went for a minimalistic-slash-futuristic flavour instead.
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Die Herbst/Winter-Kollektion 2010/11 des Designers Marios Schwab kann als Reise in die eigene Vergangenheit gedeutet werden, denn der in London ansässige Designer mit österreichisch-griechischen Wurzeln wuchs im Tirol auf und seine neue Herbst/Winter-Kollektion war deutlich inspiriert von Trachten jener Region. Der Look der Kollektion war allerdings weniger Üppigkeit als auf einen minimalistischen und, mal mehr mal, weniger futuristisch weiterentwickelten Look angelegt. Vom Landleben zum Großstadt-Look sozusagen.
Where other designers were focusing on the dress, Richard Nicoll decided to show the full range: Blazers with a nice new twist like see-trough sleeves or a wrapped waistline, skirts, slim and wide pants and some minimalistic jumpsuits. Well, he knows what he wants to do: „clothes for life.”. Mission accomplished.
Irgendwie weiß man nicht so recht, was man sagen soll über den Designer Richard Nicoll – er macht nicht erst seit gestern Mode, so viel steht fest – er ist aber dennoch merkwürdig unbekannt geblieben. Zumindest in Deutschland. Daher gibt’s hier ein Video, in dem der Designer zu Wort kommt, denn für seiner neuen Herbst/Winter-Kollektion während der Londoner Modewoche bekam der in der englischen Hauptstadt geborene und in Australien aufgewachsene Modemacher gute Kritiken. Warum? Seine Kollektion zeigte mehr als kurze Kleider, sondern einen Look für erwachsene Frauen und das tägliche Leben, die trotzdem ein wenig neu und ungewohnt daher kommen, wie beispielsweise Blazer mit Wickeloptik-Taille oder durchsichtigen Ärmeln, minimalistische Jumpsuits, ein wenig Transparenz und Emsembles mit schlichten, funktionalen Jacken. Und genau das ist, was Nicoll will: „clothes for life” also Kleider fürs tägliche Leben machen. Mission erfüllt.
Swedish designer Ann-Sofie Back definitely created one of the most eye-catching collections during London Fashion Week. The models with slick back hair, cosmic sunglasses and a little glitter underneath the eyes all looked like female superheroes and their adversary at the same time. In terms of fashion Back combined crass and soft showing a lot of cut-outs, grungy and slouchy looks alongside tull and pastel shades.
A collection for those who just can’t decide between taking ballett classes, living the rock’n'roll life or saving the world.
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Die neue Kollektion der schwedischen Designerin Ann-Sofie Back war eine der auffälligsten im Rahmen der London Fashion Week. Mit zurückgegelten Haaren, spacigen Sonnenbrillen und zartem Glitzer-Make-up unter den Augen wirkten die Models wie Superheldinnen und deren Gegner in einer Person. Modisch betrachtet hatte Back zart und krass zu einem merkwürdigen Look verwoben: Große Löcher in Kleidungsstücken gaben der Kollektion etwas grunge-iges während Tüll-Elemente eine Art Off-Ballerina-Look zelebrierten und Prints und Rüschen-Elemente erinnerten an die muskelbetonenden Bodysuits von Superhelden. Eine Kollektion für alle die sich nicht entscheiden können zwischen Ballett-Unterricht, einem Rock’n'Roll-Leben und der Mission die Welt zu retten.
According to Emilio de la Morena upcoming fall/winter season you will be wearing dresses–because that’s what the designer focused on. The new collection of the Spanish designer showed a wide variety of short dresses and proofed his talent in combining tailoring and draping.
Wenn es nach Modemacher Emilio de la Morena geht, dann trägt man kommende Herbst/Winter-Saison vor Allem Minikleider. Obenrum darf es ein wenig wärmer sein, mit dicken Jacken oder Boleros, aber bei seiner Show während der London Fashion Week hatte sich der Spanier vor Allem auf drapierte und gewickelte Kleider – ob einfarbig, mit
Farbverlauf oder wild gemustert – konzentriert und zeigte, dass er es versteht, die zwei Disziplinen Schnittgestaltung und Drapierung bestens zu kombinieren.
A year ago they showed their collection during Berlin Fashion Week–this time the German twin sisters Annette and Daniela Felder presented their Felder Felder fall/winter collection back home, in London, where they’ve been living ever since studying at Central St. Martins College. In 2006, while still being enrolled the twins launched their label and ever since then, the Felders have been quite successful in establishing themselves and finally been offered a slot for a runway show during London Fashion Week by the British Design Council. So on the first day of the British Fashion Week the Felder sisters proofed why stars like Alisson Mosshart or Florence of Florence & The Machine like their clothes: The Felder Felder look perfectly unites rock, glamour and feminity.
ENGLISH VERSION ON TOP – ENGLISCHE VERSION OBENVor einem Jahr zeigten sie ihre Mode auf dem Laufsteg während der Berlin Fashion Week – dieses Mal gab es die Felder Felder-Mode in der Heimat der Zwillingsschwestern zu sehen – in London. Oder besser Wahlheimat – denn seit ihrem Studium am Central St. Martins College sind Anette und Daniela Felder der englischen Hauptstadt treu geblieben. Noch während ihres Studiums lancierten die beiden ihr Label und sind seither ziemlich erfolgreich mit ihrem rockig-elegantem Look, der unter Anderem auch Musikerinnen wie Florence von Florence & The Machineoder Alisson Mosshart gefällt. Diese Saison stellen sie das einmal mehr unter Beweis und zeigten im Rahmen der London Fashion Week, zu der sie vom British Design Council eingeladen wurden, dass feminin und cool zu ihrem Grundwortschatz gehören.