Mark Fast – eingängig und spritzig klingt das. Kein schlechter Name also für einen Modemacher, auch wenn die Arbeitsweise des in London ansässigen Designers nicht gerade rasant klingt: seine Entwürfe fertigt Fast auf einer gewöhnlichen Haushalts-Strickmaschine an. Und dafür braucht man nicht nur die kreative Vision, sondern vor Allem Geduld und Ruhe. Aber daran scheint es dem Designer nicht zu mangeln – könnte an seiner Herkunft liegen: der 28-jährige stammt aus dem kanadischen Winnipeg und das ist bekanntermaßen ein eher beschauliches Fleckchen auf diesem Planeten.

Aber eines geht bei Mark Fast trotzdem ziemlich schnell, die Karriere. Seit seinem Studium mit Bachelor- und Master-Abschluss am Londoner Central St. Martins College hat Fast mit seinen Entwürfen für Bora Aksu und seinem eigenen Label einiges an Aufmerkamkeit erfahren. Er selbst betont, dass es ihm mit seiner Arbeit darum geht zeitlose Klassiker zu erschaffen. Wie lange der Look seiner Entwürfe bestehen wird, muss die Zeit zeigen, seine aktuelle Herbst-Winter-Kollektion kommt jedenfalls ziemlich zeitgeistig daher: mit direkt am und um den Körper gelegten Maschen und unterschiedlichsten Techniken zelebriert er einen Look zwischen eleganter Weiblichkeit und unprätentiösenm Grunge-Chic.
Bleibt zu hoffen, dass der schnelle Mark, der Modewelt noch etwas länger erhalten bleibt – ob mit Zeitgeist oder durch Zeitlosigkeit.

Mark Fast F/W 2009/10 collection
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