Nathalie Portman gewinnt Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in „Black Swan“ und erschien zur Preisverleihung in einem Abendkleid von Rodarte. Die Schwestern Kate und Laura Mulleavy des Labels Rodarte hatten auch einige Kostüme für den Film entworfen und wurden in der Dankesrede der Actrice gewürdigt.
–
Nathalie Portman wins the Academy Award for best leading role in “Black Swan” and appeared in a dress by Rodarte. Kate and Laura Mulleavy of Rodarte also designed some costumes for the film and were mentioned in Portman’s accepptance speech.
Jil Sander Fall/Winter Collection 2011/12 in Mailand präsentiert. Tim Blanks (style.com) nennt die Kollektion den perfekten Hybrid aus Ski-Mode und Haute Couture. Peter Phillips (Make-up-Artist für Jil Sander) verriet, das Künstler Kees van Dongen und die perfekt zurechtgemachte Frau der Fünfziger Jahre die Stilvorlagen für das Make-up waren. Cathy Horyn (The New York Times) attestiert der Show-Atmosphäre etwas Hitchcock-mäßiges und Franca Sozzani (Vogue Italia) erklärt, dass man die Referenzen versteht, aber nicht sieht – schließlich wolle man vorausgehen und nicht Retro. Außerdem lässt sich zur neuen Jil Sander-Kollektion sagen: Raf Simons hat sich tatsächlich mit dem Thema „Winter“ auseinandergesetzt und es geschafft Wärmendem-Sportivem den eleganten Jil Sander-Touch zu geben und hat einmal mehr (wie schon vergangene Kollektion) intensiv mit Farben gearbeitet. Alles in allem keine Kollektion, die man einfach in eine Schublade packen könnte. Nur eines ist sicher: Man kann sich eigentlich niemand anders als Raf Simons für das Label Jil Sander vorstellen. Der Mann weiß, was er tut!
–
Jil Sander Collection Fall/Winter 2011/12 presented in Milan. Tim Blanks (style.com) calls the collection the perfect “hybrid of skiwear and haute couture”. Peter Phillips (Make-up artist at Jil Sander) explains that artist Kees van Dongen and the perfectly styled lady of the Fifties were sources of inspiration for the make-up. To Cathy Horyn (The New York Times) the show had a Hitchock-esque touch and Franca Sozzani (Vogue Italia) appreciates the fact that one can understand Raf Simons’ references but can’t see them on the catwalk – because one wants to forward instead of retro. Additionally one can say that Raf Simons once more went for intensive colors, and that the new Jil Sander collection manages to present even winterly-sporty aspects in a sophisticated way. And you really can’t think of anyone else being the designer for Jil Sander then Raf Simons!
Fendi Herbst/Winter 2011/12 Kollektion designt von Karl Lagerfeld. Karl und Kurt: Karl Lagerfeld liess sich für die neue Kollektion für das italienische Luxuslabel Fendi von Dada-Künstler Kurt Schwitters inspirieren. Zu sehen gab es dementsprechend kein eindeutiges Leitmotiv, sondern Zitate verschiedener Einflüsse, wie Looks im englischem Jagdstil mit hochgeschlossenen Blusen und Karo-Mustern, Sportswear-Elementen wie Jogginghosen (in Wolloptik) oder Parkas, bis zu italienischen Chic mit Pelz und Chiffonblusen mit Goldsprenkel und asiatisch anmutenden Capes und Jacken. Dadaismus lässt sich laut übrigens nicht definieren – zumindest wenn es nach den Dadaisten geht. Und die Fendi-Kollektion vielleicht auch nicht. Aber hübsch ist sie in jedem Fall und das ist vielleicht auch das Wichtigste…
–
Fendi Fall/Winter Collection presented in Milan. Karl and Kurt. For Fendi‘s new collection, designer Karl Lagerfeld was inspired by Kurt Schwitters dadaist work. Lagerfeld showed quotes of all kind of influences: some outfits looked like British hunting garments with high-necked and checkered blouses, there were some sportswear elements to be spotted (parkas, jogging pants (made of wool)), the Italian luxury style with lots of fur and gold-dotted chiffon blouses and last not least some minimalist, asia-like capes and coats. And with Dadaism it is like this: you can’t define it really. And maybe you can’t really define this Fendi collection either, but however – it’s looks pretty and maybe that’s the most important point after all…
Marni Herbst/Winter Kollektion 2011/12 auf der Modewoche in Mailand vorgestellt. Designerin Consuelo Castiglioni hat sich für die kommende Herbst/Winter Saison auf das Thema Print spezialisiert: Auf dem gemusterten Catwalk (!) und vor gemustertem Backdrop gab es bei der Marni-Show fast ausschließlich Complete-Looks zu sehen, die im Gegensatz zu früheren Marni-Kollektionen eher kleinteilig und im Allover-Look daher kamen. Den Kritikern hat es gefallen, aber seht und hört selbst, was Cathy Horyn (von der The New York Times) und co dazu sagen…
–
Marni Fall/Winter Collection 2011/12 presented in Milan. Consuelo Castiglioni went for patterns for upcoming Marni fall/winter collection. On a patterned (!) catwalk and backdrop the designer presented mostly complete looks in allover patterns. The critics seemed to like the new twist to Marni‘s look, but watch and listen yourself what pros like Cathy Horyn of The New York Times have to say about the collection.
Gestern Abend präsentierte die private Modeakademie AMD in der Villa Elisabeth in Berlin-Mitte Arbeiten von Studenten und Absolventen. Zu Beginn gab es Entwürfe des dritten Semesters zu begutachten: Die Outfits waren aus Materialien einer gemeinsam erstellten Farbkarte erstellt und wurden als Gemeinschaftsshow gezeigt. Das zugrunde liegende Thema war die Ausstellung „Double Sexus“, die im vergangenen Arbeiten von Hans Bellmer und Louise Bourgeois in Berlin zeigte.
Im Anschluss präsentierten die zwölf Absolventen dieses Jahres ihre Kollektionen. Johanna Rohrer bekam am Ende für ihre Kollektion zum Thema „Guernica in My Head“ den erstmals ausgelobten „Fresenius Talent Award“ zugesprochen und damit 2000 Euro. Die Modedesign-Studenten und -Absolventen wurden von Prof. Dipl. Des. Antje Drinkuth betreut.
Auf der Empore der Villa stellte zudem die nächste Generation der Mode-Pros ihre Abschlussarbeiten vor. Die angehenden Journalisten hatten unter Leitung von Olga Blumenhardt ihre Texte und Fotografien zu Magazinen verarbeitet und die im Fachbereich Modemanagement (unter Leitung von Elisabeth Busse (Dipl. Ing FH)) gab es Dissertationen zu Themen wie „Die Chancen der Türkei im Zuge der Yuan-Aufwertung und der gestiegenen Lohnkosten“ zum Durchblättern. Die nächste Generation steht in den Startlöchern – watch out!
–
Yesterday evening private fashion school AMD presented works by students and graduates. The the fashion jounalists-to-be showed their texts and photographs, the future fashion managers their dissertations and the fashion designers showed their work on the catwalk. The opening collection was a joint show by students (third semester) inspired by last by last year’s exhibiton „Double Sexus“ with works by Louise Bourgeois and Hans Bellmer students.
Subsequent to that twelve graduation collections were presented – ane one winner elected: Johanna Rohrer received the first „Fresenius Talent Award“ and thus 2000 Euros. A talent to watch!
–
MAREEN KUPPELMAYR "SHARE YOUR SMILE WITH THOSE IN NEED"
Versace Herbst/Winter 2011/12 Kollektion in Mailand vorgestellt. Military und Prints. Donnatella Verasace zeigte neben strengen Mäntel und Jacken mit Epauletten und auffälligen Schnallen großformatige, florale Prints, die wie Details des typischen Versace-Musters aussahen. Überhaupt waren großformatige Deko-Elemente das Ding: Ob als eingewebte, applizierte oder gedruckte Elemente verliehen sie der streng geschnittenen Kollektion einen fast poppigen Touch.
–
Versace Fall/Winter 2011/12 Collection presented in Milan. Military and prints. On one hand Donnatella Versace showed coats with epaulettes and big belt closures. On the other hand she went for floral prints, applications or woven in which looked like details of Versace’s famous patterns from back then. The latter added a poppy touch to the austere look.
Prada Herbst/Winter 2011/12 Kollektion in Mailand vorgestellt. Miuccia Prada hat sich für die kommende Herbst/Winter Saison auf die Sechziger und Zwanziger Jahre eingeschossen und zeigte Mäntel mit großen Krägen, auffälligen Knöpfen und tief sitzendender Gürteln, ebenso wie schmale Kleider und Ensembles, die an Schuluniformen erinneren. Kopfbedeckungen im Stil von Flugzeugkappen von einst verliehen den Models einen nicht-von-dieser-Welt-Touch, zudem außerdem übergroße Sonnenbrillen bzw. das helle Augen-Make-up von Pat McGrath beitrugen. Lederstiefel im Trompe-l’Œil-Look (Stiefel, die aussehen wie Pumps mit Kniestrümpfen) sowie die Tragweise der Taschen der Models (unter den Arm geklemmt oder vor die Brust gepresst) verliehen der Präsentation etwas Eigenwilliges. Ebenso die Materialien: Neben Karo-Prints, die als Zitat der Mondrian-Kleider von Yves Saint Laurent aus den Sechzigern gelesen werden können, gab es viel Fell und Pelz zu erspähen; Phythonmuster tauchte bei Stiefeln, Röcken oder Mänteln auf. Große Pailletten gab es in der zweiten Hälfte der Schau zu sehen, die Models dann als Schulmädchen-turns-Meerjungfrau zeigten. Für alle, die sich weder als das Eine noch das Andere sehen, als Alltags-Look taugen die hübschen Mäntel in jedem Fall bestens und die konstratierenden, auffälligen Knopfleisten und übergroßen Revers der Prada-Show werden sicherlich zum Trend für kommenden Winter werden.
–
Prada Fall/Winter 2011/12 collection presented in Milan. Miuccia Prada went for a the twenties and sixties and showed coats with round, big collars and lapels, eye-catching buttons and low belts. As well as slim dresses with a dropped waist. Thus the models looked a little like schoolgirls. Aviator hats, trompe trompe l’oeil boots (which looked like pumps worn with leather or python socks) and bags pressed onto the chest or stuck under the arms added an outerwordly touch. As did Pat McGrath‘s extra light make-up. In terms of materials Mrs. Prada used lots of fur (sophisticated and shiny or long-haired-yeti-style), python and large sequins. The latter appeared in the second part of the show and transformed the models from schoolgirls into mermaids. If you can’t identify with that – dressing the look down for your daily life means wearing beautifully cut coats and those big round collars and lapels, as well as contrasting buttons will definitely become a trend for next season.
Gucci Herbst/Winter 2011/12 Kollektion auf der Modewoche in Mailand präsentiert. Designerin Frida Giannini zelebrierte wie immer (aber vielleicht noch mehr als sonst) Luxus auf dem Laufsteg, denn die Gucci-Kollektion für kommenden Herbst/Winter-Saison zeigte Pelz en masse. Abgesehen davon war der Look inspiriert von alten Fotografien von Anjelica Houston. Dementsprechend gab es Siebziger-Jahre-Flair-trifft-toughe-Eleganz zu sehen: Die Models trugen Fedoras auf dem Kopf, strenge, hochgeschlossene, taillierte Mäntel und Lederstiefel. Für den etwas beschwingteren Part zeigte Giannini hochgeschlitzte und semi-transparente Chiffonroben. Letztere waren inspiriert von Florence Welch, Sängerin der Band Florence And The Maschine, die in ihren Videos gerne in flatternden Kleidern in Erscheinung trifft. Giannini meinte, sie könne sich die charismatische Sängerin gut in ihren Entwürfen auf der Bühne vorstellen. Das kann die Sängerin sich sicherlich auch…
P.S.: Die Marke Gucci feiert dieses Jahr sein 90-jähriges Bestehen!
–
Gucci Fall/Winter Collection 2011/12 presented in Milan. Gucci turns 90 this year and designer Frida Giannini celebrated the decadal birthday by showing an über-luxurious collection with fur all over the place. Beside that the collection’s look was both austere and feminine: Giannini was inspired by old photographs of Anjelica Houston and the singer Florence Welch of Florence And The Maschine at the same time. The result? Waisted coats, leather boots and fedoras as well as sliced, semi-transparent chiffon dresses. Tough and sexy and thus very Gucci-esque.