ENGLISH VERSION BELOW… Als Paar zusammenzuarbeiten kann schwierig sein – bei Karen Stewart und Howard Brown scheint das Ganze allerdings es gut zu funktionieren: Gemeinsam betreiben die beiden seit dem Jahr 2002 das Label Stewart+Brown. Ursprünglich hat das US-Amerikanische Ehepaar nicht Mode studiert, sondern einen anderen Background: Brown ist Grafik-Designer und Karen Stewart hat Malerei studiert. Aber um Farben und Formen geht es schließlich im Grafischen als auch im Textilen. Und in Sachen Skizzenbuch und Lookbook können die beiden ihre ursprüngliche Leidenschaft einfließen lassen – für Karen Stewart ist ihr Zeichenbuch in jedem Fall als Hauptinspirations-
quelle zu nennen.
Das Besondere an Stewart+Brown sind nicht nur die aparten Farben und Muster, sondern ist die Tatsache, dass es sich hierbei um Öko-Mode handelt, der man es nicht ansieht. Alle Kleidungsstücke aus Baumwolle sind aus 100% Öko-Baumwolle (wobei selbst der Anbau von Bio-Baumwolle kein umumstrittenes Thema ist), andere Stoffe, wie Tencel (Zellulose aus Holz) oder Hanf-Gewebe werden mit nicht-toxischen Verfahren hergestellt; der verwendete Kaschmir wird von Hand ausgekämmt und vor Ort, in der Mongolei gesponnen und verarbeitet. Aber all diese Anstrengung sieht man den Kleidern zu Glück nicht, an – die einfach für den perfekten Tag am Strand gemacht zu sein scheinen. Könnte daran liegen dass die beiden in Kalifornien leben…
Stewart+Brown gibt es in Deutschland unter anderem bei Organicc in Frankfurt am Main, bei Fein in der Hamburger Marktstrasse oder bei iki M. in München. Alle Shops für Shops für Stewart+Brown.
GERMAN VERSION ABOVE… It can be tricky to not only share private life but to also work together, but Karen Stewart and Howard Brown seem to be able to manage both. The couple has launched their eponymous brand in 2002 and ever since their passion is to create “green fashion”. By using 100% organic cotton and other so-called green textiles like tencel (made out of is a regenerated cellulose fiber) and hemp they create a full range of clothing and they even call themselves “organic pioneers”. But thank god Brown is a trained graphic designer and Steward a painter because thus they manage to create green fashion beyond the green cliché, full of fresh color and patterns. And it might be because they are from California, but Steward+Brown really get the heart out of summertime…
Sie rückt näher…nächste Woche, genauer gesagt am 7. Juli, beginnt bereits die nächste Ausgabe der Fashion Week, aber schon zwei Tage vorher gibt es die ersten Veranstaltungen. Wer bis dahin perfekt informiert sein möchte, über das Wie-Was-Wo, der sollte die Seite der Berlin Fashion Week konsultieren, hier werden alle (z.T. auch öffentlich zugänglichen) Veranstaltungen aufgeführt. Aber das ganze geht noch einfacher: Diese Saison gibt es das Ganze auch als App fürs iPhone. Im iTunes Store kann die „Offical Berlin Fashion Week Guide, Showroom-Meile Summer 2010 app“ heruntergeladen werden. Neben Infos zu Designern, Showrooms, Parties und Modenschauen kann auch eine To-do-Liste angelegt werden. Auch in Sachen Modewoche scheint das Mobiltelefon damit das Accessoire der Stunde zu sein…
Next week Berlin Fashion Week starts, time to gather all the information upon shows and events and organize your personal fashion week schedule. But this season planning has become a lot easier, because you may simply download the “Offical Berlin Fashion Week Guide, Showroom-Meile Summer 2010” app (for iPhones) which lists all showrooms, parties and designers etc., so this time – no skiving!
Die Niederländer spielen bekanntermaßen gut Fußball – und haben einen ausgeprägten Sinn fürs Design. Beides zusammen bringt das „Dutch Football Federation – 2010 FIFA World Cup T-Shirt“. Und das geht gleichermaßen gut für Sieg und Niederlage, denn wer möchte schon verheulte Fußball-Fan-Gesichter blicken…Aber noch haben die Niederländer die Chance auf Freudentaumel, denn das Oranje-Team spielt heute Abend um 20.30 Uhr gegen die Slovakei…
As is known the dutch know how to properly play soccer – and likewise they have a good sense for design. The perfect combination: The „Dutch Football Federation – 2010 FIFA World Cup T-shirt“. And that might not only be useful for expressing the fan’s whoops of joy but might help to cover up eyes red from crying…anyways: tonight the Oranje team might prove a point, they are playing against Slovakia at 8.30 pm CET.
In den Niederlanden gibt es bereits ein dichtes Netzwerk von WE-Shops, die einen besonderen Service bieten – einen Style-Advisor. Und jetzt gibt es auch in Köln den ersten Shop, in dem alle, die was-geht und was-geht-gar-nicht nur schwer unterscheiden können, Hilfe finden. Die diplomierten Style-Advisor sollen helfen die Kunden in Fragen von „Personality, Bodyline und Teint“ in Sachen Mode zu beraten. Klingt vielversprechend. Über welche Art von Diplom die Style-Advisor verfügen, verrät die Webseite allerdings nicht. Aber auch alle, die auf sich selbst vertrauen, dürfen natürlich bei WE shoppen…Und vergangenen Donnerstag hat auch in Hamburg ein neuer WE-Shop eröffnet. Für die Storedesign-Gesamtkonzeption des Shops wurde das japanische Design-Büro Wonderwall engagiert, die schon für den Nike Shop in Tokyo (Harajuku) oder Colette das Innenraum-Design übernommen haben.
In the Netherlands almost every shop of retailer WE has one and now the first German store offers one, too: A style advisor. And that’s a person who is supposed to help the lost costumer to find an outfit matching bodyline, personality and teint. The label’s websites states that all the style advisors come with a diploma – but doesn’t really tell in which subject though…anyways last thursdays a newWE -shop has opened in Hamburg. You might not find a style advisor here yet, but you may find yourself in comforting surrounding created by famous Japanese design agency Wonderwall, which has also created spaces for brands like Nike (Tokyo Harajuku flagship store), A Bathing Ape or Paris shop Colette.
Party darf heute abend nicht nur in Berlin gemacht werden, auch Frankfurt lockt mit einem Event und zwar einer Rooftop-Party. Und das ist in Mainhattan bekanntlich spektakulärer als anderswo in deutschen Landen. Gefeiert werden darf mit Neil Armstrong, dem New Yorker DJ, der schon JAY-Z’s Konzert-Tournee den richtigen Beat verpasst hat. Also keine Peterchens Monfahrt, sondern galaktische Rythmen verspricht die „Heaven (part two) Party“ heute abend im Levi’s 25h Hotel…
For those who won’t make it to Berlin tonight – you might aswell party in central Germany. The party called “Heaven (Part 2)” is inviting you to a rooftop party and in Germany there’s no better place to do this…Beat-wise spoken tonight sounds promising, the DJ is called Neil Armstrong and he might take you to an intergalactic trip to the other side of the moon, since the New Yorker who did already DJ for JAY Z’s concert tour does know who to make the crowd move…
Heute abend kommen im Shop namens Nr.4 drei Dinge zusammen: Mode, Musik und Film. Wobei Ersteres nicht im Vordergrund, der Shop dient nur als Konzert-Location: Désirée Klein, Macherin von Nr.4, lädt zur Ausgabe Nummer zwei von „Live Soundtrack“ in ihren Shop, in dem sonst Independent-Mode von Vera & Daphne Correl oder KleinCorpse verkauft werden. Und heute abend heißt es ab 19 Uhr: Bar open! Zwei Stunden später dann, wird Mocky ein Konzert geben und auch für die Augen gibt’s was – und zwar Filme von Jean Painlevés, dem Pionier in Sachen Wasserfilmaufnahmen der 1920er Jahre. Klingt nach einem feucht-fröhlich-klangvoll-stilvollen Abend…
She ususally sells fashion of labels such as Hui Hui or Naoko Ogawa at Nr.4, but tonight Désirée Klein is holding a party at her Kreuzberg shop at Kottbusser Tor. The event is called “Live Soundtrack 2″ and musician Mocky is going to perform; his music will be accompanied by a screening with films by Jean Painlevé, who was one of the first filmmakers to ever to produce underwater movies…sounds like tonight could be an in depth experience…
Im Jahr 1958 beginnt die Geschichte des Modehauses Cacharel. Mit Jean Bousquet und einer Bluse, die auf dem Cover der französischen Zeitschrift Elle abgebildet wurde. Inzwischen gibt es ein wenig mehr im Repertoire des Pariser Labels – die Marke ist zu einem Global Player mit einer ganzen Ready-to-wear-Kollektion geworden. Und in den letzten zehn Jahren wurde dann einiges unternommen, um den Cacharel-Look ein wenig aufzufrischen: Erst wurde im Jahr 2000 das Design-Duo Clements-Ribeiro engagiert und 2008 dann Eley Kishimoto. Das Britisch-Japanische Duo blieb allerdings nur für ein kurzes Intermezzo – seit März 2009 ist nach doppelter Duo-Power von der Insel wieder ein Franzose das kreative Oberhaupt. Der heißt Cédric Charlier – und welcher Name könnte phonetisch besser zu Cacharel passen? Aber das ist nicht alles – der Designer scheint auch ein Händchen für Mode à la Cacharel zu haben. In der aktuellen Frühjahr/Sommer-Kollektion hat der Designer feminine Silhouetten und 50er-Jahre-Flair mit den Cacharel-typischen Blumenmuster verbunden – und das ganze dann minimalistisch-pastellig abgemischt. Enchanté!
The story of Parisian label Cacharel starts in 1958 with Mr. Jean Bousquet and a blouse shot for a cover of French magazine Elle. The rest is history – the label became a global player and a well-established ready-to-wear label. In 2000 the brand started to re-fresh itself by hiring duo Clements-Ribeiro as the Creative Directors. In 2008 another design duo was announced, but only stayed for a quick intermezzo: British-Japanese duo Eley Kishimoto. And as of 2009 a frenchman has finally taken over: Cédric Charlier is now the label’s creative headman. And he knows how to combine the Cacharel’s passion for flowers and feminity with a minimalistic approach as current spring/summer collection proves! Nicely done Mr. Charlier!
ENGLISH VERSION BELOW… Vergangenen November gab es an dieser Stelle bereits den Hinweis auf eine spannende Ausstellung – damals hieß es „Dysfashional“ in Paris. Jetzt ist die Ausstellung, die zuvor auch schon im Schweizerischen Lausanne, sowie in Luxemburg zu sehen war, in Berlin, im Haus der Kulturen der Welt angekommen – und ist ein Must für alle modeinteressierten Menschen, denn mit dabei sind neben Berlinern Designern wie Kostas Murkudis oder Michael Sontag (dem jüngsten Teilnehmer), auch Modemacher wie Raf Simons, Hussein Chalayan, Bernhard Willhelm oder Bless.
Zu Begutachten gibt es allerdings keine Kleidungsstücke, sondern Kunst – alle Designer haben sich auf andere Art mit Mode auseinandergesetzt. Entstanden sind dabei Werke, wie eine Leuchten-Installation des Sarden Antonio Marras oder das Lampen-Œuvre von Maison Martin Margiela. Heute abend wird in der schwangeren Auster Eröffnung gefeiert (nur mit Einladung!) und ab morgen und bis zum 17. Juli ist die Ausstellung dann offiziell zu sehen.
GERMAN VERSION ABOVE… Next stop. A couple of months ago we made a post about the exhibition „Dysfashional“ in Paris – and as of today (or respectively and officially from tomorrow on) the fashion/art show is to be seen in Berlin. For everyone who is into fashion the exhibition is a must, since the participant’s list is like a who is who of fashion: Raf Simons, Bless, Antonio Marras, Maison Martin Margiela are just a few to name. So from tomorrow until July 17th you should step by at Haus der Kulturen der Welt in Berlin. But even though the exhibition is all about fashion designers there’s no clothing to be seen. All designers created installations, like a lamp conglomeration by Paris based Maison Martin Margiela or equally illuminated a light installation by Italian designer Antonio Marras. Art by Fashion designers so to speak.
Dysfashional
Internationale Mode-Kunst-Ausstellung
25.06.2010 – 17.07.2010
Eröffnung: 24.6.2010 18 h
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Fon +49 (0)30 397 87 – 0
Als Modemacher kann man es bekanntermaßen durchaus zu einiger Berühmtheit schaffen – bei Schuhdesignern sieht die Sache etwas anders aus: da schaffen es nur ein paar Wenige wirklich bekannt zu werden. Also so bekannt, dass Menschen in der Mitte der Bevölkerungsschicht wissen, wer oder was ein Manolo Blahnik oder Christian Louboutin ist…aber Charlotte Olympia hat gute Chancen bald ebenso berühmt zu werden.
Immerhin bringt sie die entscheidenden Tugenden mit: Designgespür, Killerabsätze und berühmte Testimonials, als da wären Sarah Jessica Parker, Gwyneth Paltrow, Penelope Cruz, Sienna Miller oder Emma Watson. Kein Wunder, denn eigentlich kommt hinter den Namen Charlotte Olympia noch ein Dellal – die Designerin ist die Schwester von Model Alice Dellal…die Celebrities sind daher auch aus der eigenen Familie zu finden. Aber abgesehen davon ist eines sicher: die Entwürfe der Britin sind ein Eyecatcher am Fuß. Und das mit dem Wiedererkennungswert klappt auch ganz gut – auf den Sohlen prangt ein goldenes Spinnennetz – vielleicht frei nach Motto: Wer einmal in den Fängen der Olympia‘schen Schuhe ist…für den gibt es kein Entkommen mehr.
There is a lot of famous fashion designers but only a few shoes designers everyone knows. Actually only two: Manolo Blahnik and Christian Louboutin. But ever since 2006 British designer Charlotte Olympia seems to becoming number three. Her signature look only needs one term – sexy – and yes, height is not her problem…so Olympia whose real name is Charlotte Olympia Dellal can name a few celebrities among her clients: first of all her own sister, model Alice Dellal. And of course the world’s most famous shoe addict Sarah Jessica Parker. And Gwyneth Paltrow, Penelope Cruz, Sienna Miller, Emma Watson or Karolina Kurkova are her testimonials aswell and that to no surprise – the Charlotte Olympia shoes make an impression to last. And just like Louboutin‘s red sole, Olympia’s shoes come with a golden spiderweb print…
Lange wurde gemunkelt, wo der Ex-Joop!-Designer als nächstes auftauchen würde, aber nun ist es raus: Dirk Schönberger wurde soeben als neuer Creative Director der adidas Sport Style Division ernannt. Nach der letzten Joop!-Modenschau, im Rahmen der Berlin Fashion Week im Januar, hatten sich die Modemarke und der Designer getrennt. Bis dato war nicht bekannt gewesen, wie der 1966 in Köln geborene Designer, der Mode in Antwerpen und Italien studierte, bevor er sich unter seinem eigenen Namen selbstständig machte, weitermachen würde.
Gemeinsam mit Schönberger will adidas nun die Sports Style Division auf ein neues Level heben, und sich weiter in den Bereich Mode und Lifestyle bewegen. Dafür sei Schönberger, wie es in einer Pressemitteilung heißt, die perfekte Wahl, da er sowohl ein feines Gespür für Design und große Erfahrung in der Modebranche mitbringe. Ob die beiden Parteien eine perfekte Partnerschaft ergeben werden, bleibt abzuwarten…
Ever since Dirk Schönberger and German fashion brand announced their separation after fashion week Berlin in January it has been uncertain where the designer would pop up next. And now it’s just been revealed: sports- and lifestyle brand adidas announced Dirk Schönberger as the new Creative Director of the adidas Sports Style Division. According to the label the 1966 born designer who studied fashion in Antwerp and Cologne, combines strong design skills with an immense experience in the fashion industry. By teaming up with Schönberger adidas wants to lift its fashion oriented division onto the next level. Well, time will tell…