Mark Fast – eingängig und spritzig klingt das. Kein schlechter Name also für einen Modemacher, auch wenn die Arbeitsweise des in London ansässigen Designers nicht gerade rasant klingt: seine Entwürfe fertigt Fast auf einer gewöhnlichen Haushalts-Strickmaschine an. Und dafür braucht man nicht nur die kreative Vision, sondern vor Allem Geduld und Ruhe. Aber daran scheint es dem Designer nicht zu mangeln – könnte an seiner Herkunft liegen: der 28-jährige stammt aus dem kanadischen Winnipeg und das ist bekanntermaßen ein eher beschauliches Fleckchen auf diesem Planeten.

Aber eines geht bei Mark Fast trotzdem ziemlich schnell, die Karriere. Seit seinem Studium mit Bachelor- und Master-Abschluss am Londoner Central St. Martins College hat Fast mit seinen Entwürfen für Bora Aksu und seinem eigenen Label einiges an Aufmerkamkeit erfahren. Er selbst betont, dass es ihm mit seiner Arbeit darum geht zeitlose Klassiker zu erschaffen. Wie lange der Look seiner Entwürfe bestehen wird, muss die Zeit zeigen, seine aktuelle Herbst-Winter-Kollektion kommt jedenfalls ziemlich zeitgeistig daher: mit direkt am und um den Körper gelegten Maschen und unterschiedlichsten Techniken zelebriert er einen Look zwischen eleganter Weiblichkeit und unprätentiösenm Grunge-Chic.

Bleibt zu hoffen, dass der schnelle Mark, der Modewelt noch etwas länger erhalten bleibt – ob mit Zeitgeist oder durch Zeitlosigkeit.

Mark Fast F/W 2009/10 collection

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Die Modewelt liebt Zusammenkünfte. Nicht nur zwischenmenschlich, auf Modenschauen oder Openings – nein, auch unterschiedliche Labels vereinen sich gerne, um zusammen neue Käuferschichten zu erreichen und Aufmerksamkeit zu erhaschen. Oder etwas neues zu erschaffen. Jil Sander ging breits mit Puma aus, Vans und Carhatt hatten eine vorübergehende Liaison und auch Dr. Martens und Stüssy sind aktuell ein Paar. Die britische Schuhfirma mit der markanten gelben Naht trifft auf das US-amerikanische Skate- und Lifestyle-Label.

Dr. Martens x Stüssy Tyler Desert Boot
Das Ergebnis der Kooperation ist etwas softer als die klassischen Docs: der Tyler Desert Boot in der schwarzen Wildleder-Variante kommt mit farblich abgesetzten Schnürsenkelösen in Lila daher und gibt sich ganz entspannt mit klassischer Desert-Boot-Sohle in Krepp-Optik – und ohne gelbe Naht. Dafür mit der bekannten Anziehschlaufe am Schaft. Macht alles in Allem einen lässigen Schuh – nicht nur auf Wüstenpfaden, sondern auch an nassen Herbsttagen.

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Öko ist in. Das hat auch die Modewelt verinnerlicht und aktuell zum „Jahr der natürlichen Faser 2009“ gibt es in der norditalienischen Stadt Biella eine Ausstellung, die die Möglichkeiten von grüner Mode auslotet.
Kuratiert von der Chef-Redakteurin der italienischen Vogue Franca Sozzani und Künstler und Kunsttheoretiker Michelangelo Pistoletto, widmet sich die Ausstellung mit dem Titel „Bio Ethical Sustainable Trend“ dem Thema Mode mit ökologischem und nachhaltigem Bewusstsein.

Foto: Amira Fritz
Zu sehen gibt es neben Entwürfen von jungen Designern, wie Sandra Backlund aus Schweden, Mattew Ames aus den New York oder Mark Fast aus Großbritannien auch innovative Textilien und Materialien, sowie Fotografien von Amira Fritz, deren Arbeiten bereits beim Modefestival in Hyères, im Jahr 2008, mit dem Soderpreis der Jury ausgezeichnet wurden. Ihre aktuelle Serie ist ebenfalls in der Publikation Ever Manifesto 01 zu sehen, die sich mit den Themen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigt und bei der unter Anderem Adelssproß Charlotte Casiraghi als Herausgeberin fungiert.

Ever Manifesto 01
Ausstellung im Cittadellarte – Fondazione Pistoletto in Biella, Italien
noch bis Febuary 2010

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Es wäre eine illustre Runde bei Dana Veraldis perfektem Dinner – denn die 25-jährige New Yorker Photographin und Illustratorin würde zu ihrem idealen Abendmahl am Liebsten nicht nur mit ihren allgegenwärtigen Homies wie DJ Jackson Pollis einladen, sondern auch ihre Idole und Tonangeber in Geschmacksfragen. Und die heißen Lil’ Kim oder Alber Ebaz und sind wahrscheinlich schwer zu erreichen.

Vor Allem letzterer – den als Chefdesignern vom Pariser Modelabel Lanvin ist man eben recht beschäftigt. Mit ihrer T-Shirt-Linie Deer Dana aber, die verschiedene Charakterköpfe als Illustration auf der Front verewigt, kann Veraldi ihren imaginären Gästen dennoch nahe sein – und nicht nur sie. Netterweise sind die Shirts käuflich zu erwerben und so darf jeder Mal seinem Held der Wahl Tribut zollen. Auch posthum – Yves und Serge stehen auch zur Auswahl.


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Nicht am Ku’damm. Nicht an der Friedrichstrasse und auch nicht in der Auguststrasse. Nein – am Potsamer Platz eröffnet die Michalsky Gallery. Der Modemacher, der in Berlin lebt und arbeitet, feiert heute abend mit illustren Gästen die Eröffnung der neuen Boutique in der Haupstadt – und das nicht nur mit seinen eigenen Entwürfen. Als Gastdesigner hat sich Michael Michalsky weitere Berliner Labels als Gäste eingeladen: Kaviar Gauche und Scherer González.
Ab Montag darf dann am Potsdamer Platz 4 in der Michalsky Welt einkauft werden.


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Clash? Thats like most everything in Berlin!
Art and fashion are comingling this Thursday, September 24th at the Seven Star Gallery in Berlin.
The label Butterflysoulfire is opening their shop within the gallery, which is also worth a look, where beautiful photographs are always on display.
It is a Berlin-based label which was created by artists Maria Thomas and Thoas Lindner, “who re-invents their view of art through fashion and design”. So I guess the location is perfect!
The AW09 collection will be available, as well as selected items from further collections including some one-of-a-kind pieces, so don’t miss it and go check it out!
See you all there!


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Schweden und die Mode geht bekanntermaßen gut zusammen – und auch um den Nachwuchs muss man sich im Hohen Norden keine Sorgen machen. Vor Allem in und um Stockholm herum gibt es viele kleine Labels, die mit ihren Kreationen die Modewelt erobern wollen. Zum Beispiel Susanne Beskow.

F/W 2009/10 collection "Change"
In Årsta, nicht weit vom Künstlerviertel SoFo des Stockholmer Stadtteils Södermalm hat sie ihr Atelier und wie bei so vielen Lebensläufen von Modedesignern hat auch sie ihre Passion für Textiles früh entdeckt – mit Acht. Etwas später fing sie an Kleidungsstücke zu customizen und noch später folgte das Mode-Studium an der bekannten Stockholmer Modeschule Beckmans College (of Design) und inzwischen ist sie Head of Design ihres eigenen Labels. Das nennt sich van Deurs und der Look den Beskow kreiert ist klar und geradlinig – und vor Allem plissiert.

F/W 2009/10 collection "Change"
Die Technik, bei der Stoff dauerhaft gefältelt wird, verleiht dem Gewebe eine ganze eigene Dynamik. Bekannt ist die Technik vor Allem durch den japanischen Modemacher Issey Miyake, der eine eigene Unterlinie (Pleats Please) betreibt, die ausschließlich aus plissierten Entwürfen besteht. Die aktuelle Herbst-Winter-Kollektion von van Deurs heißt „Change“ und setzt auf Accessoires wie Schals, die sich multifunktional drapieren lassen. Durch die unterschiedlichen Plissétechniken schimmern die meist in schwarz gehaltenen Entwürfe je nach Lichteinfall mehrfarbig-gemustert. Und warm halten sie auch – damit kennen sich die Schweden schließlich aus.

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Totgesagte leben länger. In diesem Fall geht es um die Serie, oder besser, Ex-Tv-Serie Sex & the City. Diese mutierte im vergangenen Jahr zum Kinofilm – und was einmal funktioniert, sollte auch ein zweites Mal klappen, denkt sich anscheinend die Filmindustrie. Gerade finden die Dreharbeiten zum zweiten Kinofilm rund um das Quartett um Sarah Jessica Parker statt und eines steht fest: das Styling der vier Hauptdarstellerinnen wird wieder im Vordergrund stehen und die Top-Labels der Modewelt werden sich vor der Kamera vereinen. Und dieses Mal hat es auch ein wenig Design aus Berlin in den Film geschafft, denn bei den Dreharbeiten wurde Sarah Jessica Parker gesehen – mit Franz. Und das mehr als einmal. Franz ist das verspiegelte, goldene Brillenmodell im Piloten-Stil des Berliner Brillenlabels Mykita. Franz & the City sozusagen.


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Mit den Stars Auge in Auge. Das geht. In der Hamburger G3 Gallery zeigen sechs Fotografen ihre besten Bilder von Berühmtheiten: Von Horst Tappert über Jonathan Meese bis Romy Schneider und Cindy Crawford. Bisher haben die Bilder der Fotografen wie Esther Haase, Peter Hönemann oder Niko Schmid-Burgk bereits so viele Besucher gelockt, dass die Ausstellung nun verlängert wurde. Noch bis zum 31. Oktober im Hamburger Stadtteil Pöseldorf.

Susanne Wuest fotografiert von Peter Hönnemann
G3 Gallery
Mittelweg 41a
20148 Hamburg
Öffnungszeiten: 14 bis 19 h
Oder nach telefonischer Vereinbarung

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Einen runden Geburtstag gilt es ausgiebig zu feiern – und genau hat die japanische Marke Onitsuka Tiger in den vergangenen Monaten mit diversen Special Editions ausgiebig getan. Und es geht weiter. Immerhin ist es der Sechzigste. Aber alt wäre hier das falsche Wort, denn als Sneaker- und Lifestylemarke ist das Label mit den markanten Streifen schließlich den Begriffen Jugend, Dynamik und Zeitgeist verpflichtet. Aktuell wird dies durch eine neue Kooperation unter Beweis gestellt: Onitsuka Tiger trifft auf das Berliner StudioAnti und den japanischen Künstler Washio Tomoyuki.

Gemeinsam ist man auf die Katze gekommen, denn die gemeine Hauskatze führt mitunter ein aufregendes, mysteriöses und gefährliches Leben, draußen, des Nachtens, in der Großstadt. Und genau das hat den Designer von StudioAnti, Willem Stratmann, inspiriert: „Ich wollte etwas schaffen, das ich als ANTI‐Katzendesign bezeichne, ein Design, dass das dunkle und mysteriöse Dasein einer Straßenkatze aufgreift. Der Schuh hat ein urbanes Graffiti‐Camouflage‐Design mit Tropfenmuster. Ich fand, dass dies besser zur Umgebung einer Straßenkatze passt als die traditionellen Streifen”.

Für alle, die sich weniger mit den harten Tatsachen auf den Straßen dieser Welt auseinandersetzen wollen, sondern Ausflüge in eine imaginäre Welt bevorzugen, sei das Design des Japaners Washio Tomoyuki erwähnt. Seine lineare Zeichnungen über den ganzen Schuh zeigen eine Fantasiewelt und dort gehen „Menschen durch ein Tor, das nicht nur ihre Größe ändert und sie kleiner als Katzen macht, sondern sie auch noch in Soldaten verwandelt, die es auf eine besonders legendäre Katze abgesehen haben. Um diese zu finden, folgen sie der rot‐weiß gepunkteten Unterwäsche, die die Katze abgelegt hat.“ Alles klar? Ein Sneaker ist eben nicht nur ein Sneaker – sondern erzählt eine Geschichte. Zumindest bei Onitsuka Tiger. Ab Oktober.

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