Eigentlich wäre die Ausstellung schon vorbei – aber alle, die die Arbeiten des dänischen Modedesigners Henrik Vibskov noch nicht gesehen haben, können jetzt doch noch mal bei der Pool Gallery vorbei schauen, denn die Ausstellung wurde bis zum 20. März verlängert. Zu sehen gibt es neben Zeichnungen und Illustrationen, auch eine Installation sowie Strickarbeiten Vibskovs.
Second Chance for those who didn’t make it yet to Pool Gallery to take a look at Henrik Vibskovs works. The exhibiton is extended (until March 20th) and shows illustrations, installations and knit-works by the danish fashion designer.
Pool Gallery
Tucholskystraße 38 / Ecke Auguststraße
10117 Berlin Mitte, Germany
Today defenitely is your last chance to take a look a Ute Mahlers photos at Galerie für Moderne Fotografie in Berlin Mitte, because on friday the next exhibition is opening. Starting friday the Kirsten Hermann’s gallery will show works by photographer Heinz Peter Knes.
Letzte Chance. Heute Abend (Samstag) ist die Finissage der Ayzit BostanAusstellung in München. Neben dem Video der Designerin wird es auch die Fotos von Gerhard Kellermann zu sehen geben, die der Fotograf/Künstler während der Eröffnung schoß.
Ongoing: the exhibition “Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris” at Deutsche Kinemathek is not only showing famous photographs of the Germnan actress but also images of the private archive of photographer F.C. Gundlach or director Claude Sautet. The exhibition also showcases movie posters and costumes and is ongoing until may 30th.
Sie läuft schon eine Weile, aber ist auch noch einge Zeit zu sehen und damit an dieser Stelle eine Erwähnung Wert: Die Ausstellung “Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris” in der Deutschen Kinemathek Berlin. Auf 45o Quadratmetern zeigt das Museum für Film und Fernsehen Eindrücke der Karriere Romy Schneiders, vom Beginn der 50er Jahre und der Sissi-Ära bis in die 70er, als die Schauspielerin zum Star des französischen Films wurde. Neben Bildern aus Film- und Privatleben, die nach wiederkehrenden Motiven gruppiert und mit Filmausschnitten kombiniert sind, gibt es auch Plakate, Kostüme, Korrespondenzen und Fanartikel zu begutachten.
Unter den gezeigten Fotos sind zum Teil bisher weitgehend unbekannte Bilder aus den Sammlungen der Deutschen Kinemathek, sowie Leihgaben von anderen Institutionen und Privatpersonen, wie von Fotograf F.C. Gundlach oder dem persönlichen Archiv des Filmregisseurs Claude Sautet.
LA PISCINE (A.DELON & R.SCHNEIDER) R: JACQUES DERAY, F/I 1969 ***
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–20 Uhr
Montags geschlossen
* Quelle: Cinemémathèque française** Quelle: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen *** Foto/Quelle: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Just opened: The exhibition “Wolfgang Joop – Fashion Fantasy” at LUMAS gallery in New York just opened. For one month you may take a look at selected illustrations the designer made between 1973 to 2007. If you won’t make it to NYC until march 10th – here’s a second recommendation: There’s a new book about the german designer and his label Wunderkind by german publishing house Collection Rolf Heyne. On about 560 pages the book compiles not only illustrations but ads, collection and runway photos and much more. It comes in an elegat linen slipcase.
Wunderkind hoch zwei: Seit gestern gibt es in der New Yorker LUMAS Galerie die Ausstellung “Wolfgang Joop – Fashion Fantasy” zu sehen. Gezeigt werden dort Modeillustrationen des Designers aus Potsdam aus den Jahren 1973 bis 2007. Die Ausstellung läuft noch bis zum 10. März. Für alle, die es bis dahin nicht nach Big Apple schaffen – vor Kurzem ist im Verlag Collection Rolf Heyne ein Buch über das Schaffen des Designers und sein Label Wunderkind eschienen. Im edlen Leinenschuber und auf 560 Seiten gibt es ebenfalls Illustrationen, sowie Mode- und Runway-Fotos, Werbekampagnen und vieles mehr zu sehen.
Tonight at 19 h opens “All you can see” - a film installation of Munich based fashion designer Ayzit Bostan at MaximiliansForum. Guests dressed in Ayzit Bostan designs will be photographed by Gerhardt Kellermann – the series will be shown on february 27 for the finissage. Tonight’s program includes music by KilltheTills.
ENGLISH TEXT ON TOP – ENGLISCHER TEXT OBEN
Heute Abend ist die Eröffnung der Ausstellung “All you can see” – einer Filminstallation von Modedesignerin Ayzit Bostan. Um 19 h ist Beginn im Maximililansforum und alle Gäste, die heute Abend in Ayzit Bostan Entwürfen erscheinen, werden von Gerhardt Kellermann fotografiert. Die daraus enstehende Serie wird dann zur Finissage am 27. Februar zu sehen sein. Musikalische Untermalung gibt es heute abend von KilltheTills. Den Ayzit Bostan Film gibt es hier natürlich noch nicht zu sehen, dafür ein Eindruck von KilltheTills…
Hier noch der Review Pt. II zur Berlin Fashion Week oder besser gesagt zum Auftriff der etablierten deutschen Labels…wie immer bisher zogen es das Label Joop! und das Metzinger Modehaus Boss vor, ihre Fashion Show nicht im Zelt am Bebelplatz zu inszenieren, sondern an einer Off-Location und waren damit wieder der Höhepunkt in Sachen Prominentenandrang und Glamour-Appeal während der Berliner Modewoche. Dabei sind die Erwartungen an die neue Location und Inszenierung mitunter größer, als die an die Mode selbst.
Boss zeigte dieses Mal mit Boss Black die etwas gediegenere Linie, im Gegensatz zu früheren Präsentationen der Orange- oder HUGO-Kollektionen und hatte sich dafür im Museum Hamburger Bahnhof einquartiert. Zu sehen gab es in der hohen Halle auf weißen Catwalk elegante Mode für die Generation Business, in Nuancen zwischen Grau, Beige und Bordeaux.
Beim Hamburger Label mit dem Ausrufe-Zeichen, hinter dem als Kreativ-Häuptling bekanntermaßen schon lange nicht mehr der einstige Namensgeber und bald auch nicht mehr Designer Dirk Schönberger steckt – denn der wolle sich demnächst wieder auf die Lancierung seiner eigenen Linie konzentrieren, heißt es laut Medienberichten – war der Look gleichermaßen elegant und business-tauglich, wenn auch mit ein wenig mehr Glamour.
JOOP! SHOW F/W 2010/11
Nicht minder aufregend als das Museum Hamburger Bahnhof schien die Location bei Joop! gewählt: Die neue Herbst/Winter-Kollektion und die letzte Schönbergers wurde in der Neuen Nationalgalerie am Potsdamer Platz auf eckigem Catwalk und umrundet von auf diverse Leinwände projizierten Videosequenzen präsentiert.
JOOP! SHOW F/W 2010/11
Zu sehen gab für das Publikum (stehenderweise) eine sehr tragbare Kollektion mit schmaler Silhouette, viel Pelz und ein wenig Glitzer für die Damen, die insgesamt vor allem streng, geradlinig und recht konservativ daher kam.
Die Modemarke Strenesse zeigte, wie immer, die Unterlinie namens Blue im Zelt am Bebelplatz. Wenig spektakulär, sondern, wie erwartet ebenfalls sehr tragbar. Durch die Inszenierung mit Strickmützen und Kniestrümpfen wirkte die von Viktoria Stehle designte Kollektion ein wenig jugendlich aufgefrischt und angenehm entspannt.
STRENESSE BLUE SHOW F/W 2010/11
Zur Begutachtung dessen schauten unter Anderem Schauspielerinnen Christiane Paul und Hannah Herzsprung vorbei, während es auf dem Laufsteg Topmodel Katrin Thormann zu sehen gab, das neue deutsche Top-Models, das vor Kurzem auch schon als Cover-Girl der deutschen Vogue zu sehen war.
Leyla Piedayesh von Lala Berlin präsentierte mit “Live The Revolution” eine Kollektion die Parkas, Bomberjacken, voluminösen Strick- und Wolljacken mit femininen Entwürfen aus edlem Materialien wie Baumwollseide und Seidensamt kombinierte – zur Musik von The XX.
LALA BERLIN SHOW F/W 2010/11
Alle Kollektionen der Berlin Fashion Week kann man sich auf der Seite der deutschen Vogue ansehen!
Da war doch noch was…keine Erwähnung im ersten Teil des Berlin Fashion Week Reviews fand die Präsentation des Labels potipoti. Doch auch das Modelabel der beiden Spanier Nando Cornejo und Silvia Salvador hatte während der Fashion Week zur Begutachtung ihrer neuen Kollektion „Yuxtapose“ geladen – und zwar in ihren Shop in Berlin-Mitte und das in Kooperation mit dem Mode- und Lifestyle-Magazin NEO2 aus Madrid. Hier ein paar Impressionen des Openings…
Das war sie, die Berliner Modewoche – und zeigte sich wie gewohnt mit einer Mischung aus jungen und Independent-Labels, etablierten deutschen Marken und einer Prise Internationalität. Zu den jungen Labels…die verteilten sich über die ganze Stadt: Bernadette Penkov stellte erneut ihre klare, elegante Handschrift mit ihrer neuen penkov-Kollektion mit einer Show im Zelt am Bebelplatz unter Beweis, wo ebenfalls das Duo mongrels in common, seine elegante, unaufgeregte Herbst/Winter-Entwürfe präsentierte.
MONGRELS IN COMMON SHOW
Nachwuchs-Designer Sam Frenzel, Gewinner des “Designer for Tomorrow Award by Peek&Cloppenburg” durfte seine Kollektion ebenfalls im Zelt zeigen und auch Kilian Kerner war wieder dabei.
Er präsentierte mit “was der himmel sagt” seine zehnte Kollektion und war zudem auch auch noch als Designer für das Label NO IFS vertreten.
Letzte Saison noch im Programm der offiziellen Mercedes-Benz Fashion Week Shows, hatten sich die Designerinnen von c.neeon, Clara Leskovar und Doreen Schulz, dieses Mal für eine Off-Location entschieden. In Kooperation mit dem Berliner Brillenlabel Mykita fand die Show der beiden im Club WMF statt und zog Gäste wie Schauspielerin und Regisseurin Nicolette Krebitz an.
C.NEEON SHOW (PHOTO > ALEX KOHOUT)
Die Kollektion des Duos zeigte eine Mischung des typisch-grafischen Mustermixes der beiden, lässige Jersey-Outfits, aber auch femininere Kleidvarianten und geradlinigere und puristischeren Entwürfe, wie strenge Mänteln und Jacken.
C.NEEON SHOW (PHOTO > ALEX KOHOUT)
Direkt neben dem WMF fand die Show des Designers Vladimir Karaleev statt.
VLADIMIR KARALEEV PRESENTATION
Der Berliner Designer setzte auf eine Präsentation, mit vor Stellwänden posierenden Models, statt einer klassischen Laufsteg-Präsentation und hatte, wie der Titel “pro forma” bereits verrät, auf die große Form und Silhouette gesetzt – und zeigte wie letzte Saison schon viel Drapiertes.
VLADIMIR KARALEEV PRESENTATION
Designerin Esther Perbandt hatte sich für ihre Präsentation mit Street Artist und Kreativ-Direktor des Magazins Style&theFamilyTunes zusammen getan, um ihre neue Kollektion “Rendez-vous avec la Lune” zu zeigen.
ESTHER PERBANDT (PHOTO > MARCUS WOELLER)
Mit leichtem Science-Fiction Anklang und insgesamt düster-melancholischem Touch zeigte sie ihre Entwürfe im projectroom zu einer im Hintergrund sichtbaren, live zusammengemixten Artwork-Collage von JayBo.
ESTHER PERBANDT SHOW (FOTO > MARCUS WOELLER)
Für eine Präsentation in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Klang-Künstler Tobias Palsson, sowie dem Biotop-Künstler Thomas Schön hatte sich das Duo anntian entschieden.
"WALK THE LIGHT" BY ANNTIAN
Zur Erkundung ihrer begehbaren Installation und Begutachtung der neuen Entwürfe hatten die beiden anntian Designer Anne Hilken und Christian Kurt nach Kreuzberg geladen.
"WALK THE LIGHT" BY ANNTIAN
Neu auf dem Parkett der Berliner Jung-Designer waren schmidttakahashi – die beiden Absolventinnen der Kunsthochschule Berlin Weißensee stellten ihre Kollektion “Wiederbelebungsmaßnahmen” im Atelier Susanna Kraus aus, neben der begehbaren Kamera IMAGO 1:1, vor. Aus gebrauchten, aufgetrennten Kleidern hatten die beiden Designerinnen neue Entwürfe erstellt, die alle mit einem Micro-Chip ausgerüstet wurden, der Informationen über alle Einzelteile des jeweiligen Stückes enthält.
KOLLEKTION BY SCHMIDTTAKAHASHI
Die meisten anderen jungenen Labels bzw. Designer wie Svenja Specht von Reality Studio oder Maike Dietrich von Maiami hatten auf die klassische Präsentations-Variante gesetzt und Presse und Einkäufer in ihrem Showroom eingeladen.
Für alle, die noch nicht glauben können, dass die Berlin Fashion Week schon wieder vorbei ist oder die einfach nicht genug bekommen können, hier noch der Tipp für einen modischen Montag: Die Ausstellung „Galerie für Moderne Fotografie presents SHOWstudio“ (siehe auch hier) ist heute, und nur noch heute, zu sehen!
KIRSTEN HERMANN & SISSEL TOLAS
Dann heißt es drei Tage Pause, bis bereits am 28. Januar die Eröffnung der neuen Ausstellung „Weisses Wasser“ von Ute Mahler zelebriert wird!