Tonight at 19 h opens “All you can see” - a film installation of Munich based fashion designer Ayzit Bostan at MaximiliansForum. Guests dressed in Ayzit Bostan designs will be photographed by Gerhardt Kellermann – the series will be shown on february 27 for the finissage. Tonight’s program includes music by KilltheTills.
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Heute Abend ist die Eröffnung der Ausstellung “All you can see” – einer Filminstallation von Modedesignerin Ayzit Bostan. Um 19 h ist Beginn im Maximililansforum und alle Gäste, die heute Abend in Ayzit Bostan Entwürfen erscheinen, werden von Gerhardt Kellermann fotografiert. Die daraus enstehende Serie wird dann zur Finissage am 27. Februar zu sehen sein. Musikalische Untermalung gibt es heute abend von KilltheTills. Den Ayzit Bostan Film gibt es hier natürlich noch nicht zu sehen, dafür ein Eindruck von KilltheTills…
No, you don’t need no car, not even a driver’s licence to watch a movie at Auto-Kino! The exhibition-movie-video-slash-art-experience invites you to sit down in one of their used cars and enjoy selected movies by artists and filmmakers like Harun Farocki, Bruce LaBruce or Fritz Lang. Tonight is the opening preview, but from tomorrow you may book yourself a seat in one of the cars at Temporäre Kunsthalle. The exhibition is presented by British artist Phil Collins. Program and further details below or here. And last not least: free entry!
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Zwei Dinge vorweg: Für dieses Erlebnis braucht man kein Auto, noch nicht einmal einen Führerschein und es findet auch nicht auf einem Parkplatz statt, sondern in einem Innenraum – nennt sich aber trotzdem Auto-Kino. Oder besser Auto-Kino! Mit Ausrufezeichen! Das Ganze ist Kino/Kunst/Ausstellung/Erlebnis in Einem und zwar in der Temporären Kunsthalle in Berlin. Die hat sich ab heute Abend und noch bis zum 14. März eine Reihe von aparten Gebrauchtwagen ins Haus geholt und lädt zum Filmschauen ein.
Zu sehen gibt es über 100 Künstlervideos und Filmklassiker in ständig wechselndem Programm, das auf entspannte Art und Weise „gängige Präsentationsformen für Videokunst bzw. Film und die Wahrnehmung von Öffentlichem und Privatem hinterfragt.“ Mit dabei sind Werke von Harun Farocki, Bruce LaBruce, Fritz Lang oder Christoph Schlingensief und vielen mehr.
Präsentiert wird das Ganze von Phil Collins – für Alle Nicht-Kunst-Insider, gemeint ist nicht der Sänger mit Vorliebe für akustische Disney-Film-Unter-
malungen, sondern der gleichnamige Britische Künstler.
Und das Beste: Der Eintritt ist frei! Heute Abend ist Opening Preview und ab morgen ist das Auto-Kino! offiziell eröffnet. Sitzplätze im Auto-Kino! können telefonisch (+49 (0)30 2060 5512 (täglich 14 – 21 Uhr)) gebucht werden. Das ganze Programm kann man hier einsehen. Auto-Kino! findet in Kooperation mit Forum Expanded/Arsenal – Institut für Film und Videokunst und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD statt.
P.S.: Das Grafik-Design der Ausstellung, von den oben gezeigten Flyern bis zu Austellungs-Publikation, die in ca. 2 Wochen erscheinen wird, und dem Kino-Trailer, hat übrigens das Team des Grafik Design Studios NODE Berlin Oslo übernommen.
By the way: The layout like the flyers shown above, but also the trailer and the book which will be released in about two weeks were made by Graphic Design Studio NODE Berlin Oslo.
Im Rahmenprogramm der Messe Premium (während der Berlin Fashion Week) stand dieses Mal ein Blogger-Symposium auf dem Programm. Mary Scherpe (Stil in Berlin) diskutierte mit vier geladenen Gästen (Christoph Amend (Zeit Magazin), Markus Luft (Gala), Sven Schöne (K-MB) sowie Imran Amed (Buisness of Fashion)) über die Frage: „Blogs – Hype or Future“?
Zur Einführung in das Thema gab es einen kleinen Film von Scherpe zu sehen, in dem sie unter Anderem Suzy Menkes und Yvan Rodic von The Facehunter interviewte.
Das Video kann man sich auf der Seite der Premium oder auf dem Stil in Berlin Blog ansehen oder auf austrianfashion.net – für die österreicische Modeseite habe ich einen Artikel über das Artikel über das Sympoisum verfasst, den man hier lesen kann.
Ganze zehn Modehäuser leisten sich derzeit noch den Luxus einer Haute Couture Kollektion. Darunter sind natürlich die Pariser Traditionslabels wie Chanel oder Dior aber auch der italienische Modemacher Giorgio Armani findet neben dem Design seiner diversen Ready-to-Wear-Linien noch Zeit für seine exklusive Privé-Kollektion. Die stand dieses Mal im Zeichen des Mondes und wartete mit geschwungenen Formen und matt-silbrig schimmernden Kleidern auf. Die Models durften dazu noch halbmondförmige Handtaschen zu Schau tragen – das Thema konnte also keineswegs mißverstanden werden.+++
+++ Vornehmes für die Dame von Welt gab es auch bei Elie Saab zu sehen, der libanesische Designer setze aber vor Allem auf Romantik und schwelgte zwischen Nude- und Patelltönen und vertraute ganz auf die Kombination aus Rüschen, Stickereien und weiblichen Kurven. +++
Weniger glamourös dafür exotisch-mexikanisch inspiriert erschienen die Haute Couture Entwürfe von Jean-Paul-Gaultier. Die Mittel zum Zweck? Große Hüte, viel Denim, auffällige, große Muster und an Mariachi-Uniformen erinnernde Anzüge. +++ Ensembles mit Hosen gab es auch bei Valentino zu sehen – und keine roten Roben. Der Grandseigneur der italienischen Mode zeigte sich betont modern und das mit folgenden Zutaten: ein wenig Gewickeltes, ein bißchen Geometrie, einiges an Transparenz, ein gute Portion leuchtender Farben und auffälliges Augenmake-up in Form von breiten, blauen Balken oder einfach den „Garden Eden in der Cyberwelt“ wie es Sarah Mower auf style.com nennt. +++ Für die Kollektion von Alexis Mabille findet die Kritikerin hingegen die Worte „Graphic Surgery“. Man könnte es auch zweifarbig-und-scheitelgenau-getrennt nennen. Der Designer ließ selbst die Haare der Models passend zum pink-schwarzen Duo-Look seiner Entwürfe färben und erschuf die auffälligste unter den Couture-Kollektionen +++ Karl Lagerfeld vertraute für seine Chanel-Kollektion auch auf die Kraft der Farben, bediente sich allerdings mehr bei den Pastell-Nunancen und hellen Tönen. Diese gabe es konsequenterweise nur in Form von Kostümen und Kleidern zu sehen. Und das in der Eine-Handbreit-überm-Knie-Länge. +++ Ebenfalls ausschließlich Kostüme und Kleider gab es John Galliano für Dior zu sehen. Und das ganz historisch inspiriert. Der Designer setzt auf hohe Taille, Jacken mit Schößchen und lange Röcke und machte die Dior-Show zu einem Ausflug in die Vergangenheit der Mode. +++ Ebenfalls von der Vergangenheit ließ ich Anne Valérie Hash inspieren, aber transfomierte dies in einen zeitgemäß-entspannten Look. Und das mit Konzept: Für ihre Kollektion hatte die Designerin, die im Übrigen die einzige Frau unter den Couturiers ist, Menschen, die sie bewundert angefragt, ihr Stücke aus ihrem persönlichen Besitz zu überlassen. Und das haben sie getan. Alber Elbaz gab angeblich einen Pyjama her, Tilda Swinton spendete ein Vivienne Westwood T-Shirt, Jean Paul Gaultier gab sein legendäres, gestreiftes Shirt her, Peter Doherty eine Jacke, Bloggerin Diane Pernet (A Shaded View On Fashion) einen Schleier, Daphne Guinness eine Chanel-Jacke. Und auch Charlotte Rampling steuerte ein Teil bei. Die Schwierigkeit bestand für Hash dann darin, dies zu einer Kollektion zu re-mixen. Es ist ihr gelungen. Das gestreifte, Gaultier-Shirt ist nun Teil eines glitzernden Jumpsuits und wurde von Model Shu Pei Qin vorgeführt. Die Anne Valérie Hash Show war damit Verdichung der Mode-Welt, denn wer kann schon sagen, er besitze ein Anne Valérie Hash-slash-Chanel-Teil oder habe schonmal den Pyjama von Alber Elbaz auf ein Party ausgeführt?
Hier Teil zwei der Highlights der Männermodenschauen…wenn es nach Miuccia Prada und Stefano Pilati (YSL) geht, dann darf sich Mann kommenden Herbst/Winter ziemlich feminin geben.
PRADA MEN'S COLLECTION F/W 2010
Bei der Prada Show in Mailand schickte die Designerin ihre Models in extraknappen Strick-Pullovern und schmalen Hemden auf den Laufsteg und zeigte eine zum Teil stark vom Sixties-Style inspirierte Kollektion mit zum einen lieblich-cremigen Nuancen und andererseits auffällig-leuchtenden Mustern.
PRADA MEN'S COLLECTION F/W 2010
Während die Männer im preppy Schuljungen-Look über den Laufsteg geschickt wurden, erschienen die weiblichen Models zum Teil wie Emma-Peel-Klone on Acid – im ausgestellten Kurzmantel oder Ensemble im bunten Allover-Print.
PRADA WOMEN'S PRE-FALL COLLECTION 2010
Ganz auf Muster hatte sich auch der Brite Alexander McQueen eingestellt. Seine Kollektion zelebrierte das Allover-Muster in Reinkultur und die Models schienen sich nur vom Hintergrund durch ihre Bewegungen abzuheben. Mit Topfschnitt und strenger Miene schienen sie wie eine Mischung aus Hofknabe, Dichterfürst, Mr. Spock und Anhänger einer Motorrad-Gang.
Eher dezent, dafür aber zum Teil auch im Allover-Print kamen die Models bei der Yves Saint Laurent Herbst/Winter-Kollektion daher. In Fragen von Mustern und Farben blieb Designer Stefano Pilati eher dezent und schwelgte zwischen Grau, Anthrazit und Schwarz. In Fragen von Look und Silhouette gab es eine sehr feminine Kollektion zu sehen und – Pilati sieht den Mann in der kommenden kalten Saison mit betonter Taille und langen Handschuhen und auch der Einteiler ist in der Männergarderobe angekommen.
P.S.: Vielleicht sich Alexander McQueen beim Allover-Look bzw. Trompe-l’œil-Effekt vom Film Garden State inspirieren lassen…
Parallel zur Berlin Fashion Week fanden dieses Jahr die Männermodenschauen statt. Das Traditionslabel Burberry, unter kreativer Federführung von Christopher Bailey, zeigte für die nächste Herbst/Winter-Saison eine Kollektion zwischen militärischer Strenge und lässigem Grunge-Charme.
BURBERRY F/W 2010/11
Präsentiert wurden angenehmerweise tatsächlich Herbst/Winter-taugliche Looks mit vielen Mäntel und Jacken aus festen Stoffen, großen Krägen, Epauletten und Goldknöpfen, sowie grobe Strickjacken und mit Metall-Elementen verzierte Pullover.
BURBERRY F/W 2010/11
Bailey zeigte einmal mehr, dass er den Charakter des Traditions-Labels verinnerlicht hat und es gleichzeitig versteht den Look zeitgemäß aufzufrischen.
BURBERRY F/W 2010/11
Ähnliches könnte man auch über Raf Simons sagen.
Der Belgier, der seit einiger Zeit für das Label Jil Sander designt bewies, dass klassische und minimalistische Männermode keineswegs langweilig sein muß.
Zu schmaler Silhouette und Eleganz in typischer Jil-Sander-Manier zeigte er kleine schnittechnische Raffinessen wie scheinbar aus der Form geratene Krägen und ein Spiel mit organisch-gerundeten Schnittteilen, das sich durch die ganze Kollektion zog.
Durchkonzipiert hatte auch Dries van Noten seine neue Kollektion. Der Belgier, der zu den legendären Antwerp Six gehört, hatte bei seinen neuen Entwürfen mit unterschiedlichen Stoffen und Mustern innerhalb eines Kleidungsstücks gearbeitet.
In Fragen der Silhouette zeigte sich die Kollektion einerseites minimalistisch-streng und zum anderen betont lässig, wie mit Outfits in Jogging-Anzug-Manier in Kombination mit weißem Hemd.
Alle Männer-Kollektionen stehen auf der internationalen Seite der GQ zum durchklicken bereit.
Und hier auch noch der Nachtrag in Sachen Prominenz bei der BOSS Black Show bei der Berlin Fashion Week im Hamburger Bahnhof...wo sich ebenfalls Nicolette Krebitz einfand und an deutscher Prominenz auch Jan Delay oder Franziska Knuppe zu sichten waren. Hollywood-Flair brachten Gäste wie Hilary Swank, Matt Dillon oder Devon Aoki mit.
NICOLETTE KREBITZ
HILARY SWANK
MATT DILLON
DEVON AOKI
EVA PADBERG, MAX VON GUMPPENBERG, LUCA GAJDUS & FRANZISKA KNUPPE
Und hier noch der Nachtrag in Sachen Prominenz bei der Joop! Show. Neben Gästen wie Nicolette Krebitz oder Luca Gajdus mit Max von Gumppenberg fanden sich auch Regisseur Roland Emmerich und Schauspieler Franz Dinda ein, um die Herbst/Winter-Kollektion in der Neuen Nationalgalerie zu begutachten.
Hier noch der Review Pt. II zur Berlin Fashion Week oder besser gesagt zum Auftriff der etablierten deutschen Labels…wie immer bisher zogen es das Label Joop! und das Metzinger Modehaus Boss vor, ihre Fashion Show nicht im Zelt am Bebelplatz zu inszenieren, sondern an einer Off-Location und waren damit wieder der Höhepunkt in Sachen Prominentenandrang und Glamour-Appeal während der Berliner Modewoche. Dabei sind die Erwartungen an die neue Location und Inszenierung mitunter größer, als die an die Mode selbst.
Boss zeigte dieses Mal mit Boss Black die etwas gediegenere Linie, im Gegensatz zu früheren Präsentationen der Orange- oder HUGO-Kollektionen und hatte sich dafür im Museum Hamburger Bahnhof einquartiert. Zu sehen gab es in der hohen Halle auf weißen Catwalk elegante Mode für die Generation Business, in Nuancen zwischen Grau, Beige und Bordeaux.
Beim Hamburger Label mit dem Ausrufe-Zeichen, hinter dem als Kreativ-Häuptling bekanntermaßen schon lange nicht mehr der einstige Namensgeber und bald auch nicht mehr Designer Dirk Schönberger steckt – denn der wolle sich demnächst wieder auf die Lancierung seiner eigenen Linie konzentrieren, heißt es laut Medienberichten – war der Look gleichermaßen elegant und business-tauglich, wenn auch mit ein wenig mehr Glamour.
JOOP! SHOW F/W 2010/11
Nicht minder aufregend als das Museum Hamburger Bahnhof schien die Location bei Joop! gewählt: Die neue Herbst/Winter-Kollektion und die letzte Schönbergers wurde in der Neuen Nationalgalerie am Potsdamer Platz auf eckigem Catwalk und umrundet von auf diverse Leinwände projizierten Videosequenzen präsentiert.
JOOP! SHOW F/W 2010/11
Zu sehen gab für das Publikum (stehenderweise) eine sehr tragbare Kollektion mit schmaler Silhouette, viel Pelz und ein wenig Glitzer für die Damen, die insgesamt vor allem streng, geradlinig und recht konservativ daher kam.
Die Modemarke Strenesse zeigte, wie immer, die Unterlinie namens Blue im Zelt am Bebelplatz. Wenig spektakulär, sondern, wie erwartet ebenfalls sehr tragbar. Durch die Inszenierung mit Strickmützen und Kniestrümpfen wirkte die von Viktoria Stehle designte Kollektion ein wenig jugendlich aufgefrischt und angenehm entspannt.
STRENESSE BLUE SHOW F/W 2010/11
Zur Begutachtung dessen schauten unter Anderem Schauspielerinnen Christiane Paul und Hannah Herzsprung vorbei, während es auf dem Laufsteg Topmodel Katrin Thormann zu sehen gab, das neue deutsche Top-Models, das vor Kurzem auch schon als Cover-Girl der deutschen Vogue zu sehen war.
Leyla Piedayesh von Lala Berlin präsentierte mit “Live The Revolution” eine Kollektion die Parkas, Bomberjacken, voluminösen Strick- und Wolljacken mit femininen Entwürfen aus edlem Materialien wie Baumwollseide und Seidensamt kombinierte – zur Musik von The XX.
LALA BERLIN SHOW F/W 2010/11
Alle Kollektionen der Berlin Fashion Week kann man sich auf der Seite der deutschen Vogue ansehen!