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Nina am 11. März 2010, 10:00 in Art, Berlin, Design, Exhibition, Fashion, Label

Second Chance: Henrik Vibskov at Pool Gallery

Eigentlich wäre die Ausstellung schon vorbei – aber alle, die die Arbeiten des dänischen Modedesigners Henrik Vibskov noch nicht gesehen haben, können jetzt doch noch mal bei der Pool Gallery vorbei schauen, denn die Ausstellung wurde bis zum 20. März verlängert. Zu sehen gibt es neben Zeichnungen und Illustrationen, auch eine Installation sowie Strickarbeiten Vibskovs.


Second Chance for those who didn’t make it yet to Pool Gallery to take a look at Henrik Vibskovs works. The exhibiton is extended (until March 20th) and shows illustrations, installations and knit-works by the danish fashion designer.

Pool Gallery
Tucholskystraße 38 / Ecke Auguststraße
10117 Berlin Mitte, Germany

Nina am 10. März 2010, 11:34 in Design

Paris Fashion Week – Valentino

ENGLISH VERSION BELOW – ENGLISCHE VERSION UNTEN

Es ist keine leichte Aufgabe ein renommiertes, aber in die Jahre gekommenes Modehaus neu zu beleben. Aber die beiden Nachfolger von Gründer Valentino Garavani, versuchen ihr Bestes: Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli zeigten während der Pariser Modewoche, dass sie es den Look des Hauses verinnerlicht haben und bereit sind ihn neu zu interpretieren. Wobei man sagen muss…da geht noch was. Nichtsdestotrotz haben die beiden schon jetzt ein Celebrity-Testimonial – und nicht das Schlechteste: Chloë Sevigny, bekanntermaßen ein Styling-Pro und Liebling der Designer, trug bei der Golden Globe-Verleihung vor einigen Wochen ein Valentino-Kleid der vorherigen Kollektion. Und da die Schauspielerin dann auch einen Preis als beste Nebendarstellerin in der US-TV-Serie „Big Love“ entgegen nehmen durfte, wurde ihr, und dem Kleid auch, einiges an Aufmerksamkeit zuteil. Gefunden hatte Sevigny es natürlich selbst und nicht etwa eine Stylistin – sie hatte sich nach Eigenaussage durch alle Kollektionen auf style.com geklickt (siehe Video unten) und den blassen Rüschentraum sofort ins Herz geschlossen. Dem weiteren Erfolg des Modehauses kann daher fast nichts mehr im Weg stehen, schließlich sind Celebrities heutzutage die besseren Werbeanzeigen…

GERMAN VERSION ON TOP – DEUTSCHE VERSION OBEN

It’s not the easiest task to re-new an old fashion house – but Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli are doing quite a good job so far at Valentino. The duo understands to cherish the past while adding contemporary flavour. Well, there was a lot of ruffles…and sometimes more now and less then could help – but anyways there is one thing they’ve already achieved: They found a celebrity testimonial and quite a good one. Last month Chloë Sevigny chose a Valentino dress for the Golden Globe Award night…and there’s been two winners that evening…The actress received the award for her supporting role in the TV series „Big Love“ and her Valentino dress got a lot of attention… (see video below)

Nina am 4. März 2010, 07:00 in Design, Fashion, Label, Runway

Milan Fashion Week – Jil Sander

Blazers and boots, transparency and tweed – -soft and strong, sexy and straightforward. The new Jil Sander collection by Raf Simons is all about opposites, but the Belgian designer managed to combine everything into a strong look for the modern power woman between business and action life.

Blazer und schwere Stiefel. Transparenz und Tweed. Die neue Jil Sander Damen-Kollektion für die kommende Herbst/Winter-Saison vereint Gegensätze zu einem modernen Power-Look – für das Leben zwischen Business und Action ohna dabei den Jil-Sander-Minimalismus aus den Augen zu verlieren.

Nina am 1. März 2010, 05:00 in Design

London Fashion Week – MariaFrancescaPepe

Maria Francesca Pepe started with designing accessories and quickly became very successful with her self-entiteled label MariaFrancescaPepe. Famous stylists and editors like Patti Wilson or Vanessa Coyle have been requesting her pieces and stars such as Róisín Murphy or models Alice Dellal and Agyness Deyn have been wearing her jewelry. Last season Pepe did not only present her accessories but a small woman’s collection, too. For fall/winter 2010/11 season the Italian designer worked on geometrical shapes added some 80’s flavour, some gothic chic and a showed jackets and dresses with boxy shoulders, a lot of leather, cubic bracelets, but also some fine and elegant blouses and necklaces.

Mit Schmuck hat sie angefangen und wurde damit in kurzer Zeit recht erfolgreich: Stars wie Róisín Murphy, Alice Dellal oder Agyness Deyn wurden schon mit ihren Entwürfen gesehen – die Rede ist von Maria Francesca Pepe. Mittlerweile zeigt die in Italien geborene Designerin allerdings nicht mehr ausschließlich Schmuck, sondern auch Mode. Letzte Saison präsentierte sie ihre erste Damen-Kollektion und stellte ihre neuen Herbst/Winter-Entwürfe nun im Rahmen der London Fashion Week vor. Die kommen in Fragen der Silhouette mit ein wenig Achtziger-Jahre-Feeling und eckigen, betonten Schultern daher und auch bei den Schmuckstücken hat Pepe mit geometrischen Formen gearbeitet und unter Anderem aus großen Würfeln bestehende Hals- und Armbänder erschaffen. Aber auch filigranere, zartere Entwürfe wie transparente Blusen oder fransenartige Ketten gab es zu sehen. Auffällige Entwürfen wie eine Hose mit Ketten vom Bund bis zum Saum ergänzten die Kollektion – und dafür werden sie Stylisten wie Patti Wilson oder Vanessa Coyle wohl auch in Zukunft lieben.

Nina am 18. Februar 2010, 23:52 in Design

NY Fashion Week – Jeremy Scott Backstage

Jeremy Scott Show Defilee

Jeremy Scott - Backstage - Fall 2010 MBFW

Jeremy Scott - Backstage - Fall 2010 MBFW

Jeremy Scott - Backstage - Fall 2010 MBFW

Jeremy Scott - Backstage - Fall 2010 MBFW

Jeremy Scott - Backstage - Fall 2010 MBFW
Jeremy Scott - Backstage - Fall 2010 MBFW
Jeremy Scott - Front Row - Fall 2010 MBFW

Nina am 15. Februar 2010, 03:12 in Design, Fashion, Label, Runway

NY Fashion Week – Y-3 Show

So viele Ereignisse gleichzeitig. Während in Berlin die Stars der Filmbranche  in der Kälte auf dem roten Teppich posieren, sind es im Big Apple die Promis bei den Modenschauen: Die New York Fashion Week hat begonnen. Am Sonntagnachmittag lud adidas zur Präsentation der neuen Y-3 Kollektion, die vom japanischen Modemacher Yohji Yamamoto designt wird. Um 17 Uhr versammelte sich die, wie immer vorwiegend in schwarz gekleidete Modebranche, um die Herbst/Winter-Kollektion 2010/11 zu begutachten.

Y-3 runway show f/w 2010/11

Unter den Gästen war natürlich auch Tavi, die jüngste und gleichzeitig angesagteste Mode-Bloggerin der Welt. Auf High-Heels (früh übt sich) und silber-grau gefärbten Haaren nahm sie in der Front Row neben Fotografin Ellen von Unwerth Platz. Usher und Modemacher Jeremy Scott waren auch zugegen und begutachteten von der ersten Reihe im nächsten Block aus Yamamotos neueste Entwürfe.

Y-3 collection f/w 2010/11

Die kamen zu Beginn passend zum Pubklikum ebenfalls in dunklen Tönen daher: Schwarz und Anthrazit zu Beginn herrschten vor – und zwar als perfekte Fusion zweier Welten: West und Ost, Sport und Schick, Klassisch geschneidert und Yamamoto-like drapiert – soll heißen: Es gab Blazer und Kapuzenpullover und Dufflecoats, Capes und Trainingsjacken, Cargo-Hosen und Chinos, Leggings und weite Kleider, sowie Sneaker-High-Heels und flache Sportschuhe zu sehen.

Am Ende der Show ließ sich Yamamoto nicht nur auf dem Laufsteg feiern – er lieferte zudem einen Slapstick-Show-Kampf ab und trat im gegen zwei Models Kung-Fu-Stil an und bewies damit, dass er im Gegensatz zu seiner Mode, der (auch bei der Y-3 Kollektion mit dem sportlich-lässigem Charakter) immer eine Prise nachdenklicher Ernsthaftigkeit anhaftet, selbst ziemlich humorvoll und entspannt ist. Vielleicht hatte seine gute Laune aber auch mit der Tatsache zu tun, dass Sonntag Valentinstag war.

Yamamoto jedenfalls schien seine Show zu genießen und seinen Beruf zu lieben – und brachte dies auch auf andere Art zum Ausdruck als nur durch die Mode: Er liess seine Models rote Rosen an einige Auserwählte Zuschauer in der ersten Reihe verteilen. Und das Publikum? Verliebt in Y-3? Diese Saison schien es mal wieder so zu sein…


Nina am 13. Februar 2010, 07:45 in Book, Design, Exhibition, Fashion, Illustration, Inspiration

Book & Exhibition: Wolfgang Joop & Wunderkind

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Just opened: The exhibition “Wolfgang Joop – Fashion Fantasy” at LUMAS gallery in New York just opened. For one month you may take a look at selected illustrations the designer made between 1973 to 2007. If you won’t make it to NYC until march 10th – here’s a second recommendation: There’s a new book about the german designer and his label Wunderkind by german publishing house Collection Rolf Heyne. On about 560 pages the book compiles not only illustrations but ads, collection and runway photos and much more. It comes in an elegat linen slipcase.

© WOLFGANG JOOP - COURTESY COLLECTION ROLF HEYNE

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Wunderkind hoch zwei: Seit gestern gibt es in der New Yorker LUMAS Galerie die Ausstellung “Wolfgang Joop – Fashion Fantasy” zu sehen. Gezeigt werden dort Modeillustrationen des Designers aus Potsdam aus den Jahren 1973 bis 2007. Die Ausstellung läuft noch bis zum 10. März. Für alle, die es bis dahin nicht nach Big Apple schaffen – vor Kurzem ist im Verlag Collection Rolf Heyne ein Buch über das Schaffen des Designers und sein Label Wunderkind eschienen. Im edlen Leinenschuber und auf 560 Seiten gibt es ebenfalls Illustrationen, sowie Mode- und Runway-Fotos, Werbekampagnen und vieles mehr zu sehen.

PHOTO: ©VALENTIN ROMAN - COURTESY COLLECTION ROLF HEYNE

GALLERY/GALERIE

LUMAS SoHo New York
77 Wooster Street
New York
NY 10012
Mon-Fri 10-18 h
Sat 10-19 h
Sun 10-18 h

BOOK/BUCH

Wolfgang Joop – WUNDERKIND. 14467 POTSDAM
Hrsg. von Inga Griese und Edwin Lemberg
Verlag: Collection Rolf Heyne
5,2 Kilo, 560 Seiten, ca. 600 Abb.,
gebunden in Leinen,
im leinenbezogenen Schmuckschuber
Format: 27 x 36 cm
ISBN 978‐3‐89910‐436‐3
€ (D) 150,‐ / € (A) 154,30 / CHF 254,‐
Nina am 11. Februar 2010, 06:45 in Design, Fashion, Illustration, Label

Introducing: nil&mon – Wildlife to Wear

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Is there any young german fashion brands outside Berlin and Munich? Yes, there is. One of them is called Lin. The urban streetwear brand is based in Frankfurt am Main and made by Lin Beeser who gained experience at Donna Karan in New York, Jil Sander and spanish shoe brand Camper in Spain before founding her own label in 2002. Three years later in 2005 CaroLINe also launched nil&mon – in collaboration with her sister AneMONe. For their current nil&mon s/s collection called “Jungle Drum” the Beeser sisters did nice large black-and-white prints of crocodiles, tigers, gorillas (and some animals that don’t really live in the jungle, but who cares, it still looks good) on T-Shirt, pants and totes.

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Ja, es gibt auch außerhalb Berlins und Münchens junge Modelabels. Zum Beispiel in Frankfurt am Main. Dort hat die Modedesignerin Caroline Beeser den Hauptsitz ihres Labels Lin und entwirft dort seit dem Jahr 2002 junge, streetige Mode. Zuvor hatte sie unter Anderem bei Donna Karan in New York, Jil Sander oder der spanischen Schuhmarke Camper Erfahrungen gesammelt. Neben ihrem Label Lin betreibt CaroLINe inzwischen aber auch noch das Label nil&mon, gemeinsam mit ihrer Schwester AneMONe. Die aktuelle Kollektion der Schwesterm nennt sich “Jungle Drum” und bringt wilde Tiere ganz handzahm auf T-Shirts oder Tragetaschen und zwar als Schwarz-Weiß-Druck mit kleinen illustrierten Elementen.

Und das Adler gar nicht im Dschungel wohnen, ist dann auch eher nebensächlich, denn gut aussehen tut es trotzdem…

Nina am 10. Februar 2010, 08:30 in Book, Design, Illustration, Photography

Best of Book: Paris Vogue Covers 1920–2009

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The Book “Paris Vogue Covers 1920–2009” by Sonia Rachline is the best of French Vogue compiled. Rachline who has been a writer for Vogue for over 25 years has on one hand selected images of great photographers like Man Ray, Edward Steichen, Helmut Newton, Guy Bourdin or Mario Testino and on the other hand famous faces like Catherine Deneuve, Twiggy, Audrey Hepburn, Brigitte Bardot or Kate Moss.

The book is now available from Thames & Hudson.

LARA STONE BY MERT AND MARCUS

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Die besten Cover der Stil-Bibel, der französischen Vogue, gibt es nun als Hardcover-Buch. Die langjährige Vogue-Autorin Sonia Rachline hat auf über 200 Seiten eine Auswahl von Covers aus den Jahren von 1920 bis 2009 versammelt und damit einerseits auch Aufnahmen bekannter Fotografen wie Man Ray, Edward Steichen, Helmut Newton, Guy Bourdin oder Mario Testino und auf der anderen Seite Fotos von berühmten Gesichtern wie Catherine Deneuve, Twiggy, Audrey Hepburn, Brigitte Bardot oder Kate Moss.

TWIGGY BY CLARKE

Das Buch “Paris Vogue Covers 1920–2009” ist ab sofort beim Buchhändler des Vertrauens (als Import) erhältlich. Details auch auf der Website von Thames&Hudson.

COVER BY PATRICK DERMACHELIER

Paris Vogue Covers 1920–2009
by/von Sonia Rachline
Foreword/Vorwort by/von Carine Roitfeld
Hardback/Hardcover

208 pages/Seiten
ISBN 978 0 500 515136
Images: Courtesy of Thames&Hudson
Nina am 9. Februar 2010, 08:00 in Design, Fashion, Label

Gucci Collector – presented by Christie’s

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Italian label Gucci and British auction house Christie’s have created a new web-based service called Gucci Collector. The platform provides at no charge estimates for vintage Gucci products by simply completing an online form. The response by the experts will be made within two to four weeks. The idea behind Gucci Collector is to provide is a “trusted” venue for transactions of vintage Gucci items.

HORSEBIT BAG, 1956

HORSEBIT BAG, 1956

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Das italienische Label Gucci, das einst als kleiner Sattlerei-Betrieb von Guccio Gucci in Florenz gegründet wurde, gehört heute zu den weltweit bekanntesten Modemarken. Die Taschen des Labels haben den Status von Prestige-Objekten – und wer ganz genau wissen will, was das eigene Vintage-Stück vielleicht Wert sein könnte, kann es jetzt herausfinden: In Zusammenarbeit mit dem Britischen Auktionshaus Christie’s hat das Italo-Label die “Gucci Collector” Plattform lanciert.

Online können Besitzer ihre Taschen schätzen lassen sowie ver- oder ersteigern. Mit Echtheitsgarantie. Und das ganz einfach, in dem Fotos und Maße des Objektes eingesandt und dann von Experten ausgewertet werden. So manches besondere Stück könnte so unter Umständen wieder in Italien landen, denn anlässlich des 90. Geburtstages des Labels im kommenden Jahr, soll in Florenz ein Gucci-Museum eröffnet werden, das die Geschichte des Traditionslabels beleuchten will – mit ausgewählten, besonderen Stücken aus verschiedenen Dekaden.

www.christies.com/services/gucci-collector

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