Parallel zur Berlin Fashion Week fanden dieses Jahr die Männermodenschauen statt. Das Traditionslabel Burberry, unter kreativer Federführung von Christopher Bailey, zeigte für die nächste Herbst/Winter-Saison eine Kollektion zwischen militärischer Strenge und lässigem Grunge-Charme.

BURBERRY F/W 2010/11
Präsentiert wurden angenehmerweise tatsächlich Herbst/Winter-taugliche Looks mit vielen Mäntel und Jacken aus festen Stoffen, großen Krägen, Epauletten und Goldknöpfen, sowie grobe Strickjacken und mit Metall-Elementen verzierte Pullover.

BURBERRY F/W 2010/11
Bailey zeigte einmal mehr, dass er den Charakter des Traditions-Labels verinnerlicht hat und es gleichzeitig versteht den Look zeitgemäß aufzufrischen.

BURBERRY F/W 2010/11
Ähnliches könnte man auch über Raf Simons sagen.

Der Belgier, der seit einiger Zeit für das Label Jil Sander designt bewies, dass klassische und minimalistische Männermode keineswegs langweilig sein muß.

Zu schmaler Silhouette und Eleganz in typischer Jil-Sander-Manier zeigte er kleine schnittechnische Raffinessen wie scheinbar aus der Form geratene Krägen und ein Spiel mit organisch-gerundeten Schnittteilen, das sich durch die ganze Kollektion zog.

Durchkonzipiert hatte auch Dries van Noten seine neue Kollektion. Der Belgier, der zu den legendären Antwerp Six gehört, hatte bei seinen neuen Entwürfen mit unterschiedlichen Stoffen und Mustern innerhalb eines Kleidungsstücks gearbeitet.

In Fragen der Silhouette zeigte sich die Kollektion einerseites minimalistisch-streng und zum anderen betont lässig, wie mit Outfits in Jogging-Anzug-Manier in Kombination mit weißem Hemd.


Alle Männer-Kollektionen stehen auf der internationalen Seite der GQ zum durchklicken bereit.
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